Solares schwarzes Loch und Allgemeine Relativität

01/11/2015 - 17:04 von Peter Michalicka | Report spam
Hallo liebe Gruppe,

ich möchte nun die drei Threads wie folgt zusammenfassen:

1.) Sonne als solares Schwarzes Loch
2.) Energie eines schwarzes Lochs
3.) Überlegung zur Gravitationskonstante

Kugelradius R_s = G*M_s/c^2 = 1477.7 [m]
Sonnenmasse M_s = 1.99*10^30 [kg]
Gravitationskonstante G = 6.67384*10^-11 [m^3/(s^2*kg)]
Lichtgeschwindigkeit c = 299792458 [m/s]
Plancksches Wirkungsquantum h = 6.62607*10^-34 [Js]

daraus folgt mit Planck-Lànge l_p=sqrt(h*G/c^3):

Teilchenzahl N_s = R_s^2/l_p^2 = zeta_s^4 = 1.33047*10^75
G/R^2 = c^3/(N_s*h) = 3.0563*10^-17

durch Multiplikation von M/R = c^2/G mit R^2 ergibt sich:

M*R = R^2/G*c^2 = N*h/c = 2.9406*10^33

Aus den obigen Überlegungen folgt für die Allgemeine Relativitàt:

M_u ~ 1/R_u oder epsilon_u ~ M_u*c^2/R_u^3 ~ 1/R_u^4
 

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#1 Gregor Scholten
01/11/2015 - 19:00 | Warnen spam
Am 01.11.2015 um 17:04 schrieb Peter Michalicka:

Hallo liebe Gruppe,

ich möchte nun die drei Threads wie folgt zusammenfassen:

1.) Sonne als solares Schwarzes Loch
2.) Energie eines schwarzes Lochs
3.) Überlegung zur Gravitationskonstante

Kugelradius R_s = G*M_s/c^2 = 1477.7 [m]
Sonnenmasse M_s = 1.99*10^30 [kg]
Gravitationskonstante G = 6.67384*10^-11 [m^3/(s^2*kg)]
Lichtgeschwindigkeit c = 299792458 [m/s]
Plancksches Wirkungsquantum h = 6.62607*10^-34 [Js]

daraus folgt mit Planck-Lànge l_p=sqrt(h*G/c^3):

Teilchenzahl N_s = R_s^2/l_p^2 = zeta_s^4 = 1.33047*10^75



Nein, das folgt daraus nicht. In deiner Argumentation ist bislang nichts
vorgekommen, aus dem sich irgendeine Aussage über irgendeine
Teilchenzahl ableiten ließe, geschweige denn die Aussage, dass diese
Teilchenzahl in irgendeiner Beziehung zu R_s und l_P stehen sollte.

Die Größe R_s^2/l_P^2 wàre vermutlich ein naher Verwandter der Angabe
der Oberflàche eines schwarzen Loches in Einheiten der Planck-Flàche.
Daraus ist aber nicht zu ersehen, dass diese Größe irgendetwas mit
irgendeiner Teilchenzahl zu tun hàtte.


G/R^2 = c^3/(N_s*h) = 3.0563*10^-17



Im Parallelthread hast du zwar behauptet, dass sich aus deinen
Überlegungen das Resultat

G/R^2 = c^3/(N*h) = const

ergeben würde. Aber zum einen hast das im Parallelthread überhaupt nicht
in nachvollziehbarer Weise hergeleitet (siehe meine Antwort im
Parallelthread), und zum zweiten hat das N in diesem Resultat ja erstmal
rein gar nichts mit dem N_s aus deiner obigen Gleichung zu tun. Das N in
deinem Resultat aus dem Parallelthread ist eine von dir angenommene
Gesamtzahl der Teilchen im Universum, das N_s hier dagegen irgendeine
Teilchenzahl, die durch den Ausdruck R_s^2/l_P^2 gegeben sein soll.

Zwischen diesen beiden Teilchenzahlen besteht keinerlei ersichtlicher
Zusammenhang.


durch Multiplikation von M/R = c^2/G mit R^2 ergibt sich:

M*R = R^2/G*c^2 = N*h/c = 2.9406*10^33



Für ein schwarzes Loch gilt R = 2 G M / c^2, und somit

M/R = c^2 / (2 G)

soweit richtig (bis auf den Faktor 2 bzw. 1/2). Beide Seiten mit R^2
multipliziert ergibt

M R = R^2 c^2 / (2 G)

auch soweit richtig (bis auf den Faktor 2 bzw. 1/2). Um das ganze dann
gleich N h / c zu setzen, setzt du aber offenbar die von dir angeblich
hergeleitete Beziehung

G/R^2 = c^3/(N*h)

ein, die du entgegen deiner Behauptung bisher aber nicht nachvollziehbar
hergeleitet hast. Übrigens machst du neben den schon genannten Fehlern
hier noch einen weiteren: du bringst den Radius eines schwarzen Loches
mit dem Radius des gesamten Universums durcheinander (da R in deinen
Rechnungen im Parallelthread nicht der Radius eines schwarzen Loches
ist, sondern der Radius des Universums).


Aus den obigen Überlegungen folgt für die Allgemeine Relativitàt:

M_u ~ 1/R_u oder epsilon_u ~ M_u*c^2/R_u^3 ~ 1/R_u^4



Wohl kaum. Nehmen wir die erste Beziehung M_u ~ 1/R_u: offenbar machst
du hier die völlig blödsinnige Annahme, die für ein schwarzes Loch
geltende Beziehung R = 2 G M / c^2 <=> R ~ M <=> M ~ R gelte auch für
das Universum als Ganzes. Dann aber wàre

M_u ~ R_u

und nicht M_u ~ 1/R_u. Und das auch nur, wenn man ignoriert, dass die
zugrundeliegende Annahme völliger Quatsch ist.

Kommen wir zur zweiten Beziehung

epsilon_u ~ M_u*c^2/R_u^3 ~ 1/R_u^4

Im ersten Teil der Beziehung

epsilon_u ~ M_u*c^2/R_u^3

steckt einfach nur, dass

Energiedichte = Massendichte * c^2 = (Masse / Volumen) * c^2. Soweit
richtig. Im zweiten Teil

M_u*c^2/R_u^3 ~ 1/R_u^4

setzt du offenbar M_u ~ 1/R_u ein, was, wie gesehen, Quatsch ist.

Deine Rechnungen sind also nicht einfach nur Quatsch, sondern gleich
mehrfacher Quatsch.

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