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Solartechnik: Noch eine Meldung zum "Ingenieurmangel"

22/07/2008 - 02:43 von Joerg | Report spam
Hallo Leute,

Schon wieder so eine Meldung, dass es bei Euch in Sachen Ingenieurjobs
nur so brummen muesste:

http://www.eetimes.com/miu/showArti...?articleID 9101037&pgno=1

Zitat 2.Seite "Germany has been the worlds biggest investor in the
solar sector since 2005 and the German government is estimated to have
subsidised the industry with over ¬1 billion to date. ..."

Dann weiter, Zitat "Servicing the development of these growing
enterprises is, however, proving difficult given the fact that Germany
is suffering from a serious shortage of engineering professionals  one
commentator, the Federal Labour Agency, has estimated that up to 95,000
positions remain unfilled because of this. Plans are consequently now
afoot to open the door to more non-EU engineers, but for the moment the
result is one of the fiercest wars for talent on the European continent."

Fiercest wars on talent? Das hatte ich bisher noch nirgends gelesen. Ich
kann es nur vom Ausland aus sagen, habe noch nichts von Anfragen zur
Unterstuetzung bei Solartechnik oder gar Abwerbung gehoert. Aus anderen
Laendern schon. Was ist los?

Sorry fuer die verbockten Sonderzeichen, das bekommt EET scheinbar
irgendwie nicht mehr so ganz gebacken.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#1 gUnther nanonüm
22/07/2008 - 07:34 | Warnen spam
"Joerg" schrieb im Newsbeitrag
news:_2ahk.33621$
..
positions remain unfilled because of this. Plans are consequently now
afoot to open the door to more non-EU engineers, but for the moment the
result is one of the fiercest wars for talent on the European


continent."

Fiercest wars on talent? Das hatte ich bisher noch nirgends gelesen. Ich
kann es nur vom Ausland aus sagen, habe noch nichts von Anfragen zur
Unterstuetzung bei Solartechnik oder gar Abwerbung gehoert. Aus anderen
Laendern schon. Was ist los?



Hi,
der normale Waaahnsinn. Die "gesuchten Talente" sollten nach 4 Jahren
Studium (oder weniger) vorzugsweise unter 20 Jahre alt sein, sehr wenig Geld
wollen, auf eigene Familie verzichten und dabei mindestens 30 Jahre
Erfahrung, möglichst international, in der Vita haben. Und das ist nur ein
moderat gelesener Querschnitt durch die Forderungen. Leider haben die Firmen
verpasst, sich selbst mit Nachwuchstalenten auszustatten, ganz einfach indem
man sich die paar Talente, die sowieso stàndig nachwachsen, sich hat
jahrelang vom Ausland hat abjagen lassen. Das führte zum Ausbluten ganzer
Unis, und soeine "Talent-Verwertungskette" ist eben lang, bis die Unis
wieder mehr als gelegentliche "Exzellenzblubberblasen" liefern können,
dauerts wohl genausolange wie man für die maroden Gebàude brauchen wird. An
der Zahl alleine kannst Du schon sehen, wo der Hase im Quark liegt, es sind
eigentlich nicht die "Talente", sondern die Brot&Butter-Ingenieursschiene,
auf der seit Jahrzehnten nur geeiert wird. Richtig gute Ideen lassen sich
ohne die "Zuarbeiter" eben nicht umsetzen und verkümmern. Ist wie Fußball,
ein Klassespieler macht noch keine Meisterschaft. Richtig helle Köpfe
braucht die Branche nur ein paar mehrdas eigentliche Problem liegt an
den Marketingstrategen, die neue und alte Ingenieure nach Kostenrechnung
einstellen und damit keine Teams bilden können oder wollen. Denen ist nach
"etwas mehr Angebot", weil dann die "Einstiegspreise in die
Ingenieursklasse" niedriger werden ;-o

mfg,
gUnther

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