Solides 1. Quartal des Geschäftsjahres 16/17 für Lenovo trotz Gegenwind aus der Branche und auf dem Währungsmarkt

19/08/2016 - 12:02 von Business Wire

Solides 1. Quartal des Geschäftsjahres 16/17 für Lenovo trotz Gegenwind aus der Branche und auf dem WährungsmarktUmsatz in Höhe von 10,1 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 6 Prozent (bzw. 4 Prozent währungsbereinigt) im Vergleich zum Vorjahr entspricht Ertrag vor Steuern in Höhe von 206 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von 297 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht Nettogewinn in Höhe von 173 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von 64 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht Positive Entwicklung in allen Geschäftsbereichen zeigt, dass die Transformationsstrategie greift Disruptive Innovation und operative Effizienz treiben die Umwandlung von Lenovo in ein schnell wachsendes “Device + Cloud”-Unternehmen (“Gerät plus Cloud”) voran Unverwässertes Ergebnis je Aktie von 1,57 US-Cent (bzw. 12,19 HK-Cent).

Die Lenovo Group (HKSE: 0992) (PINK SHEETS: LNVGY), hat heute ihre Betriebsergebnisse für das am 30. Juni 2016 beendete erste Geschäftsquartal bekannt gegeben. Der Quartalsumsatz betrug 10,1 Milliarden US-Dollar, was einen Rückgang um 6 Prozent (bzw. 4 Prozent währungsbereinigt) gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Gegenüber dem Vorquartal bedeutet dies einen Anstieg von 10 Prozent. Der Ertrag vor Steuern für das erste Quartal stieg gegenüber dem Vorjahr um 297 Prozent auf 206 Millionen US-Dollar. Der Nettogewinn stieg gegenüber dem Vorjahr um 64 Prozent auf 173 Millionen US-Dollar.

Bei den Geschäftsergebnissen von Lenovo ist zu berücksichtigen, dass gerade im ersten Quartal auf den wichtigsten Märkten entweder nur ein schwaches Wachstum oder sogar ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen war. Der PC-Markt ging um 4,1 Prozent zurück, und Tablets verkauften sich um 11,1 Prozent schlechter. Die Serverbranche dagegen verzeichnete weitgehend stabile Verkaufszahlen, und der Smartphone-Markt wuchs um 0,7 Prozent. Gleichzeitig setzte sich die Abwertung beim Renminbi (RMB) weiter fort, was die Möglichkeiten beim Gesamtwachstum während des Quartals stark einschränkte.

„Auch wenn die Makroökonomie und unsere Branche weiterhin unter Druck stehen und wir dadurch Einbußen bei unseren Umsätzen verzeichnen mussten, konnten wir unseren Gewinn gegenüber dem Vorjahr dank innovativer Produkte und entschlossenem Vorgehen deutlich steigern. Unser PC-Geschäft hat solide Gewinne erzielt, und unser Smartphone-Geschäft hat sich gegenüber dem Vorquartal stabilisiert“, sagte Yuanqing Yang, Chairman und CEO von Lenovo. „Zukünftig werden wir uns bei PCs auf Segmente konzentrieren, die ein schnelles Wachstum versprechen, und die Konsolidierung der Branche nutzen, um wieder zu wachsen. Bei Smartphones werden wir auf innovative, differenzierte Produkte setzen und uns weiter in Richtung höherpreisige Segmente bewegen, um mehr Wachstum zu erzielen und diesen Geschäftsbereich wieder in die schwarzen Zahlen zu bekommen. Bei Rechenzentren werden wir weiter in hyperkonvergierte Technologie expandieren und die Ertragslage im Hyperscale-Bereich steigern.”

Der Bruttogewinn des Unternehmens für das erste Geschäftsquartal ist gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent auf 1,5 Milliarden US-Dollar zurückgegangen, wobei die Bruttogewinnmarge 15,3 Prozent beträgt. Der operative PTI für das Quartal stieg gegenüber dem Vorjahr um 97 Prozent auf 281 Millionen US-Dollar. Der unverwässerte Gewinn pro Aktie für das erste Geschäftsquartal betrug 1,57 US-Cent (bzw. 12,19 HK-Cent). Die Nettoverschuldung zum 30. Juni 2016 belief sich auf 1,2 Milliarden US-Dollar.

Überblick über die Geschäftsbereiche

Im Geschäftsbereich PC und Smart Devices (kurz PCSD), der PCs und Tablets umfasst, betrugen die vierteljährlichen Verkäufe von Lenovo 7 Millarden US-Dollar, was einem Rückgang von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Vor Steuern wurde ein Ertrag in Höhe von 370 Millionen US-Dollar erzielt, was im Jahresvergleich einer Steigerung von 2,4 Prozent entspricht. Die Gewinnmarge vor Steuern lag bei soliden 5,3 Prozent, also 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr, was wir erfreulichen Margen in China und einer höheren Profitabilität des PC-Geschäfts in Lateinamerika und Brasilien verdanken. Lenovo bleibt mit einem Markanteil von 21,1 Prozent auch im 13. Quartal hintereinander weiter die Nummer 1 und kann in allen Regionen außer EMEA Zuwächse verzeichnen. Das Unternehmen hat im Quartal 13,2 Millionen PCs ausgeliefert (oder 2,3 Prozent weniger), was bei einem Rückgang des Gesamtmarktes um 4,1 Prozent einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz von 1,8 Punkten entspricht. Das Tablet-Geschäft war mit einem Wachstum im zweistelligen Bereich beim Marktanteil profitabel. Lenovo macht weiter gute Fortschritte bei seinem Ziel, einen Marktanteil von 30 Prozent auf dem weltweiten PC-Markt zu erreichen.

Im mobilen Geschäftsbereich, das heißt in der Mobile Business Group (kurz MBG), zu dem Produkte von Motorola und Smartphones der Marke Lenovo gehören, betrugen die Verkäufe von Lenovo 1,7 Milliarden US-Dollar. Das sind zwar 6 Prozent weniger als im Vorjahr, währungsbereinigt jedoch beinahe konstant. Der Gesamtvorsteuerverlust im Hinblick auf die MBG-Erträge lag bei 206 Millionen US-Dollar mit einer Vorsteuerverlustmarge von minus 12,1 Prozent. Aufgrund der Umorientierung auf höherpreisige Produkte nahm die Gewinnmarge vor Steuern um 2,9 Punkte gegenüber dem Vorjahr zu.

In den Mainstream-Preisbereichen optimiert MPG die Kosten und Ausgaben, während im Highend-Bereich der Schwerpunkt auf Innovationen liegt. Insgesamt baut die Gruppe ihren Zusammenhalt aus und realisiert in seinem globalen Team eine durchgängige Kultur. Dank der verbesserten Produktpalette, zu der Moto Z und Moto Mods gehören, und den weiter expandierenden Channels in China geht es beim mobilen Geschäft unbeirrt voran.

In der Data Center Business Group (kurz DCG), zu deren Produkten Server, Speicher, Software und Dienstleistungen gehören, die unter den Marken Lenovo ThinkServer und System x angeboten werden, stieg der Umsatz um 1 Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar. Der von der DCG gemeldete PTI – der bargeldlose, zu Mergers und Akquisitionen gehörende Buchkosten enthält – lag bei negativen 64 Millionen US-Dollar mit einer Gewinnsmarge vor Steuern in Höhe von negativen 5,9 Prozent. Die DCG sieht sich auf gesättigten Märkten weiter einem starken Gegenwind ausgesetzt, wird aber ihre Position als Marktführer in China noch ausbauen und den Umsatz dank des Wachstums im Hyperscale-Bereich um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Die Vertriebsgruppe der DCG für globale Kunden, die sich um Kunden aus der Fortune-500-Liste kümmert, verzeichnete einen Anstieg von 45 Prozent beim Umsatz im Vergleich zum Vorjahr. Grund dafür war die starke Zunahme an Neukunden.

Die DCG wird strategische Investitionen in den Außendienst, das Marketing, Channel-Programme und Portfolio-Partner tätigen, um das weitere Wachstum sicherzustellen. Gleichzeitig wird die Gruppe ihre finanzielle Basis verbessern, indem sie ihre Wettbewerbsfähigkeit bei den Kosten optimiert und die Attach-Rate bei Speichern, Netzwerken, Diensteleistungen und Optionen steigert.

Geografischer Überblick

In China ging der Konzernumsatz im ersten Quartal um 9,8 Prozent auf 2,9 Milliarden US-Dollar gegenüber dem Vorjahr zurück, was 28,4 Prozent der weltweiten Unternehmensumsätze ausmachte. Die Gewinnmargen vor Steuer lagen unverändert bei 4,8 Prozent bei nachlassender Nachfrage nach PCs. Das mobile Geschäft verlagert sich erfolgreich auf Produkte für höherpreisige Bereiche und besseren Benutzererlebnissen, während die Markteinführung des ZUK Z2 erfolgreich verlief, was das Marktfeedback betrifft. Der Umsatz bei chinesischen Rechenzentren wuchs um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr – was erstklassig auf dem Markt ist – und wurde durch das Wachstum im Hyperscale-Bereich und die Beiträge aus dem neuen Partnerschaftsansatz unterstützt.

In der Region Asien-Pazifik erzielte Lenovo insgesamt Umsätze in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar (oder 16,7 Prozent der weltweiten Gesamtumsätze von Lenovo). Die Gewinnmarge vor Steuern ging im Jahresvergleich um 1,2 Punkte auf 1 Prozent zurück, vor allem aufgrund der Schrumpfung auf dem japanischen PC-Markt und der Auswirkungen von Währungsschwankungen. Im Asien-Pazifik-Geschäft konnte der PC-Marktanteil um 0,4 Punkte auf 16,4 Prozent weiter ausgebaut werden. Das mobile Geschäft ist in den wichtigsten Ländern – einschließlich Indien und Indonesien – stärker als der Markt gewachsen, während die Data Center Group weiter daran arbeitet, ihre Profitabilität zu verbessern. Neue Führungs- und Business Management-Systeme haben im Rechenzentrums-Geschäft für stabile Umsätze gesorgt.

In der EMEA-Region (Europa, Naher und Mittlerer Osten und Afrika) hat Lenovo hat im ersten Quartal einen Konzernumsatz von 2,5 Milliarden US-Dollar erreicht, was gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 7,3 Prozent bedeutet, wofür eine Kombination aus operativen und makroökonomischen Herausforderungen die Ursache ist. Die EMEA-Region machte 24,5 Prozent des weltweiten Gesamtumsatzes von Lenovo aus. Die Gewinnmarge vor Steuern lag bei negativen 2 Prozent – was einen Rückgang um 3,5 Punkte gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Im PC-Bereich hat das Unternehmen Maßnahmen ergriffen, um die Channel-Bestände zu verbessern, um problematische Umstände zu bewältigen und wieder auf Wachstumskurs zu kommen. Der Mobilbereich hat dank der bevorstehenden Marketeinführung neuer Produkte gegenüber dem Vorquartal zugelegt. Der Rechenzentrums-Geschäftsbereich stand weiterhin vor Herausforderungen und verzeichnete Rückgänge beim Umsatz und Marge gegenüber dem Vorjahr.

In Nord-, Süd- und Mittelamerika ging der Gesamtumsatz von Lenovo im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 6,6 Prozent auf rund 3 Milliarden US-Dollar zurück, was vor allem durch den Produktwechsel im mobilen Geschäft verursacht wurde. Dies machte 30,4 Prozent des weltweiten Gesamtumsatzes von Lenovo aus. Der Marktanteil bei PCs stieg aufgrund eines starken Wachstums in Nordamerika und Verbesserungen in Lateinamerika (insbesondere Brasilien) um 1,4 Punkte auf 14,4 Prozent an. Die Verkäufe von mobilen Produkten gingen in Nordamerika aufgrund des Produktwechsels zurück, während sie in Lateinamerika stabil blieben. Im Rechenzentrums-Bereich wurde daran gearbeitet, das richtige Vertriebsmodell aufzubauen, während das Geschäft unter starkem Wettbewerbsdruck stand.

*siehe IDC-Daten 2. Quartal 2016

Über Lenovo

Lenovo (HKSE: 992) (ADR: LNVGY) ist ein globaler Fortune-500-Konzern mit einem Jahresumsatz von 45 Milliarden US-Dollar und ein Marktführer bei Technologieprodukten für Verbraucher, Gewerbeorganisationen und Unternehmen. Unser Portfolio an hochwertigen und sicheren Produkten umfasst PCs (darunter die legendäre Marke Think und die multimodalen YOGA-Modelle), Workstations, Server, Datenspeicher, Smart TVs und eine Reihe von Produkten aus dem mobilen Bereich wie Smartphones (einschließlich der Marke Motorola), Tablets und Apps. Verbinden Sie sich mit uns auf LinkedIn, folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter (@Lenovo) oder besuchen Sie uns unter www.lenovo.com.

LENOVO-GRUPPE

AUSZUG AUS DER BILANZ

Für das am 30. Juni 2016 zu Ende gegangene Geschäftsquartal

(in Millionen US-Dollar, außer bei Angaben je Aktie)

             
 


Q1

16/17

     
Q1

15/16

     


Y/Y

CHG

Umsatz 10.056         10.716         -6 %
Bruttogewinn 1.534         1.647         -7 %
Bruttogewinnmarge 15,3 %       15,4 %       –0,1 Pkte.
Betriebsaufwendungen (1.289 )       (1.551 )       -17 %
Verhältnis von Ausgaben zu Ertrag 12,8 %       14,5 %       -1,7 Punkte
Betriebsergebnis 245         96         157 %
Sonstige betriebsfremde Aufwendungen (39 )       (44 )       -9 %
Ergebnis vor Steuern 206         52         297 %
Besteuerung (38 )       50         k. A.  
Gewinn im Zeitraum 168         102         65 %
Minderheitsanteile 5         3         62 %
Aktionären zuzurechnender Gewinn 173         105         64 %
Gewinn je Aktie (US-Cent)
Unverwässert 1,57         0,95         0,62  
Verwässert   1,56         0,94         0,62  

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Source(s) : Lenovo Group