Sonntag in Mückenhausen

25/07/2010 - 10:21 von Jürgen R. | Report spam
Da es Sonntag ist und alle Glàubigen in der Kathedrale
sind, um für Cantor eine Kerze anzuzünden, habe
ich ein wenig Ruhe und denke nach über die
Mückenhausener Mathematik.

Wenn man einmal erkannt hat, dass abzàhlbar unendliche
Summen und Durchschnitte von Mengen zu Widersprüchen
führen und dass es nicht überabzàhlbare viele reelle
Zahlen geben kann, dann hat das für die Mathematik
weitgehende Folgen, trotzdem Herr Mückenheim dies
bestreitet. Einige Beispiele:

1. Mittelwertsatz, Rolle'scher Satz und sogar der
Zwischenwertsatz für stetige Funktionen sind alle
futsch: Erstens ist das Argument, wo der vermutete
Wert angenommen würde, vielleich ein Loch im
Definitionsbereich und zweitens ist der Wert selber
u.U. garkeine reelle Zahl in Mückenhausen.
Stetigkeit hat keinen Sinn mehr - Differenzierbarkeit
sowieso nicht.

2. In der Funktionentheorie hat man seit Weierstrass
die schlechte Gewohnheit mit Funktionen der Form
f(z) = Summe (a_n z^n), wo die Summe sich - horribile dictu -
über unendlich viele Terme erstreckt, hemmungslos zu
operieren, vorausgesetzt lediglich einige Bedingungen, die von
Hadamard (war er nur ein Lügner oder auch ein Betrüger?)
stammen sollen.
Seien nun alle a_n Mückenhausener zulàssige reelle oder
komplexe Zahlen und das Argument z ebenfalls, so hat
f(z) u.U. überhaupt keine Mückenhausener Werte; schlimmer
noch - es scheint kein Kriterium zu geben, nach dem wir
bestimmen können, ob f(z) einem zulàssigen Wert entspricht.
Von Stetigkeit und Differenzierbarkeit keine Spur.
Außerdem sucht man in Mückenhausen immernoch nach einem
schlüssigen Beweis dafür, dass es von den durch Potenzreihen
dargestellten Kuckuckseifunktionen nicht überabzàhlbar
viele geben kann.

3. In der Funktionalanalysis, so wie man sie für die
Physik zu gebrauchen gewohnt ist, kommen ganz schlimme
Sachen vor - man denke nur an die Hilbert'schen Ràume
mit den unendlich vielen Basisvektoren und dann erst die
Vollstàndigkeit, wo doch alles fast nur aus Löchern
besteht. Dieser Hilbert - einer dummer Karrieremensch,
ein verlogener Hundsfott. In Augsburg hàtte man den nie
zum Professor gemacht.

4 Und die Mückenhausener Lebesgue'sche Theorie mit
der abzàhlbaren Summierbarkeit von allem und jedem -
aber lassen wir das, weil es ja Sonntag ist.
 

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#1 Markus Sigg
25/07/2010 - 10:30 | Warnen spam
Am 25.07.10 10:21, schrieb Jürgen R.:
Da es Sonntag ist und alle Glàubigen in der Kathedrale
sind, um für Cantor eine Kerze anzuzünden, habe
ich ein wenig Ruhe und denke nach über die
Mückenhausener Mathematik.

Wenn man einmal erkannt hat, dass abzàhlbar unendliche
Summen und Durchschnitte von Mengen zu Widersprüchen
führen und dass es nicht überabzàhlbare viele reelle
Zahlen geben kann, dann hat das für die Mathematik
weitgehende Folgen, trotzdem Herr Mückenheim dies
bestreitet. Einige Beispiele:



Man muß gar nicht so tief einsteigen. Denn:

0. In Mückenhausen weiß man nicht, was die 7-te Wurzel
aus 11 ist. Ist halt schwierig ohne reelle Zahlen...

1. Mittelwertsatz, Rolle'scher Satz und sogar der
Zwischenwertsatz für stetige Funktionen sind alle
futsch: Erstens ist das Argument, wo der vermutete
Wert angenommen würde, vielleich ein Loch im
Definitionsbereich und zweitens ist der Wert selber
u.U. garkeine reelle Zahl in Mückenhausen.
Stetigkeit hat keinen Sinn mehr - Differenzierbarkeit
sowieso nicht.

2. In der Funktionentheorie hat man seit Weierstrass
die schlechte Gewohnheit mit Funktionen der Form
f(z) = Summe (a_n z^n), wo die Summe sich - horribile dictu -
über unendlich viele Terme erstreckt, hemmungslos zu
operieren, vorausgesetzt lediglich einige Bedingungen, die von
Hadamard (war er nur ein Lügner oder auch ein Betrüger?)
stammen sollen.
Seien nun alle a_n Mückenhausener zulàssige reelle oder
komplexe Zahlen und das Argument z ebenfalls, so hat
f(z) u.U. überhaupt keine Mückenhausener Werte; schlimmer
noch - es scheint kein Kriterium zu geben, nach dem wir
bestimmen können, ob f(z) einem zulàssigen Wert entspricht.
Von Stetigkeit und Differenzierbarkeit keine Spur.
Außerdem sucht man in Mückenhausen immernoch nach einem
schlüssigen Beweis dafür, dass es von den durch Potenzreihen
dargestellten Kuckuckseifunktionen nicht überabzàhlbar
viele geben kann.

3. In der Funktionalanalysis, so wie man sie für die
Physik zu gebrauchen gewohnt ist, kommen ganz schlimme
Sachen vor - man denke nur an die Hilbert'schen Ràume
mit den unendlich vielen Basisvektoren und dann erst die
Vollstàndigkeit, wo doch alles fast nur aus Löchern
besteht. Dieser Hilbert - einer dummer Karrieremensch,
ein verlogener Hundsfott. In Augsburg hàtte man den nie
zum Professor gemacht.

4 Und die Mückenhausener Lebesgue'sche Theorie mit
der abzàhlbaren Summierbarkeit von allem und jedem -
aber lassen wir das, weil es ja Sonntag ist.




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