Sovos Compliance: Neuer Bericht zeigt, dass Finanzinstitute weniger auf Meldepflichten in Zusammenhang mit dem automatischen Informationsaustausch vorbereitet sind als angenommen

17/08/2016 - 18:44 von Business Wire

Sovos Compliance: Neuer Bericht zeigt, dass Finanzinstitute weniger auf Meldepflichten in Zusammenhang mit dem automatischen Informationsaustausch vorbereitet sind als angenommenNeuer Bericht von Aberdeen Group und Sovos Compliance verdeutlicht Zuversicht, doch bestehen Genauigkeitslücken sowie Befürchtungen hinsichtlich eines Kollaps aufgrund zunehmender Regulierung durch FATCA, CRS und CDOT..

Ein neuer Bericht belegt, dass sich die meisten Finanzinstitute zwar auf die aktuellen Anforderungen in Bezug auf den automatischen Informationsaustausch, gemeinhin als AEOI bezeichnet, vorbereitet fühlen. Dennoch sind viele Institute weitestgehend unvorbereitet, betrachtet man den hohen Anteil unkorrekter Unterlagen, die eingereicht werden, sowie Befürchtungen über wesentliche geschäftliche Auswirkungen, einschließlich übermäßiger Kosten, Imageschäden sowie verlorener Kunden.

Die von der Aberdeen Group durchgeführte Untersuchung, die von Sovos Compliance, ein weltweit führender Softwareanbieter in den Bereichen Business-to-Government-Steuern, Compliance und Reporting in Auftrag gegeben wurde, basiert auf Rückmeldungen von führenden Instituten der Top-100-Finanzinstitute, die den AEOI-Vorschriften unterliegen, welche von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung entwickelt wurde.

64 Prozent der Finanzinstitute fühlen sich laut dem Bericht im Hinblick auf die AEOI-Meldepflichten, deren Geltungsbereich von anfänglich 9 Ländern aufgrund des jüngst geschaffenen Common Reporting Standard bis Ende 2018 auf heute mehr als 90 Länder angestiegen ist, gut vorbereitet. Doch weniger als die Hälfte der bis dato eingereichten FATCA-Unterlagen sind korrekt und vollständig – ein Hinweis darauf, dass sich viele Finanzinstitute besser vorbereitet fühlen als sie es tatsächlich sind.

„Der Bericht zeigt, dass Finanzinstitute weit weniger auf die Erfüllung der FATCA-, CRS- und CDOT-Vorschriften vorbereitet sind als sie annehmen. Damit setzen sie sich dem Risiko signifikant negativer Auswirkungen auf ihre Gewinnmargen aufgrund von Bußgeldern und Kosten für Compliance Support aus“, so Nick Castellina, Vice President und Research Group Director of Business Planning & Execution bei der Aberdeen Group.

„Glücklicherweise konnten wir feststellen, dass Institute, die Lösungen für den automatischen Informationsaustausch (AEOI) eingeführt haben, deutlich besser auf den richtigen Umgang mit Compliance-Vorschriften vorbereitet sind. Von den Top-Performern dürften derzeit 38 Prozent eine zentralisierte AEOI-Lösung implementiert haben. Institute mit diesen Lösungen sind weitaus eher in der Lage, die Bereinigung, Konsolidierung und Abstimmung von wichtigen einzureichenden Daten zu automatisieren. Dies gewährleistet Effizienz, Korrektheit und Compliance.“

In den vergangen zwei Jahren verzeichneten die erfolgreichsten Finanzinstitute einen um 75 Prozent niedrigeren Kostenanstieg als ihre Konkurrenten. Die Aberdeen Group definierte die führenden Institute als die oberen 35 Prozent der Umfrageteilnehmer auf der Grundlage wichtiger Statistiken der vergangenen zwei Jahre, einschließlich des Zeitaufwands, der für die Einhaltung der Vorschriften erforderlich ist, des Anteils eingereichter korrekter Unterlagen, des Anteils des Bruttoertrags, der für Bußgelder zurückbehalten wurde, sowie des Anteils der Audits, die Bußgelder nach sich zogen.

Die Bußgelder, die derzeit auf FATCA beschränkt sind, können sehr hoch ausfallen. Im Durchschnitt behielten die Umfrageteilnehmer in den letzten beiden Jahren sechs Prozent ihres Bruttoertrags aufgrund der Nichterfüllung von Vorschriften ein, was Reputationsschäden und den Verlust von Kunden verursachte; ein Trend, der sich erwartungsgemäß verstärken dürfte, da in den kommenden zwei Jahren mehr Länder Meldepflichten einführen werden.

Laut dem Bericht sind die Betriebskosten mit Kostensteigerungen von bis zu 20 Prozent ebenso beunruhigend. Daher plant etwa die Hälfte der Umfrageteilnehmer die Einführung einer zentralisierten AEOI-Lösung, die Daten aus verschiedenen Systemen miteinander verbinden und aktuelle aufsichtsrechtliche Vorschriften nutzen kann, um alle Einreichungen und Einsendungen von Unterlagen aus einer Hand zu ermöglichen.

„Das Wesentliche an dem Problem mit dem automatischen Informationsaustausch ist, dass es sich dynamisch verändert“, so Andy Hovancik, CEO von Sovos Compliance. „Es handelt sich nicht mehr lediglich um eine Automatisierung der Meldevorgaben. Die Finanzinstitute müssen Daten von mehreren Systemen verarbeiten, die sich auf Dutzende Regionen weltweit verteilen. Daher beobachten wir, dass die Finanzinstitute allmählich von punktuellen Lösungen zu zentralisierten technischen Lösungen übergehen, die in der Lage sind, mit den Regulierungen Schritt zu halten.“

Nick Castellina stimmt zu, vermutet jedoch, dass die Fortschritte nicht schnell genug vonstattengehen könnten. „Die führenden Institute sollten aufhören, mit dem Feuer zu spielen“, so Nick Castellina weiter. Er geht davon aus, dass es nicht ausreichend ist, wenn 50 Prozent der Finanzinstitute auf eine zentralisierte Lösung umstellen.

„Diese Lösungen werden kontinuierlich aktualisiert, um die laufenden Compliance-Bedürfnisse widerzuspiegeln“, erklärte er. „Institute, die diese Lösungen eingeführt haben, werden weiterhin auf sich weiterentwickelnde Compliance-Initiativen vorbereitet sein.“

Klicken Sie hier, um den Bericht „Stop Playing with Fire“ sowie weitere Hilfsmaterialien herunterzuladen. Diskutieren Sie mit unter #AEOIReport16.

ENDE

Datum: 16. August 2016

Hinweis für Redakteure

Journalisten erhalten Einblick in den Bericht unter: hier

Über Sovos

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Sovos blickt auf eine 35-jährige Erfolgsbilanz im Bereich Compliance und besitzt die größte Bibliothek in Bezug auf Steuervorschriften und -sätzen. Sovos unterstützt Finanz-, Steuer- und HR-Experten in 4.500 Unternehmen, darunter die Hälfte der im Fortune 500 enthaltenen Unternehmen, komplexen und sich rasch ändernden behördlichen Vorschriften stets einen Schritt voraus zu sein.

Die Compliance-Plattform des Unternehmens integriert eine Reihe von Geschäftsanwendungen, welche die nötige Kontrolle und den Weitblick für die Steuerung der Einhaltung globaler Steuervorschriften bieten.

Sovos hat seinen Hauptsitz in Boston, USA, und unterhält Niederlassungen in Nordamerika, Lateinamerika und Europa.

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