Spannungsquelle mit PFet

07/11/2010 - 17:51 von Johannes Bauer | Report spam
Hallo Gruppe,

ich habe hier ein recht simples Problem: Ich habe eine hochohmige
Spannung zu Verfügung und möchte daraus eine niederohmige
Spannungsquelle machen. Eigentlich simpel, ich hab etwas mit einem PFet
und LM324 zusammengeklickt und es ausprobiert: In der Simulation
schwingt es wie die Hölle.

Hier das Bild meiner momentanen Schaltung und das Ergebnis:
http://s5.directupload.net/file/d/2...oa_png.htm

Man sieht grün die Einangsspannung VRef, rot die Ausgangsspannung VOut
und blau die Spannung am Gate VGate.

Das wird verbessert, wenn ich einen Kondensator zwischen VOut und Op+
schalte (im Bild 1uF) - aber schwingen tut's immernoch.

Dann habe ich den 324 gegen einen TLC274 getauscht und die Simulation
lief Amok (irgendwelche bizarren Spikes bis 40kV).

Irgendwie kann der Kondensator ja irgendwie nicht Mittel der Wahl sein.
Übersehe ich irgendeine einfache Alternative?

URef ist so zwischen 0-10V, Geschwindigkeit muss maximal 100Hz sein.

Viele Grüße,
Johannes



Wo hattest Du das Beben nochmal GENAU vorhergesagt?


Zumindest nicht öffentlich!


Ah, der neueste und bis heute genialste Streich unsere großen
Kosmologen: Die Geheim-Vorhersage.
- Karl Kaos über Rüdiger Thomas in dsa <hidbv3$om2$1@speranza.aioe.org>
 

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#1 Joerg
07/11/2010 - 18:01 | Warnen spam
Johannes Bauer wrote:
Hallo Gruppe,

ich habe hier ein recht simples Problem: Ich habe eine hochohmige
Spannung zu Verfügung und möchte daraus eine niederohmige
Spannungsquelle machen. Eigentlich simpel, ich hab etwas mit einem PFet
und LM324 zusammengeklickt und es ausprobiert: In der Simulation
schwingt es wie die Hölle.




Wieviel Ohm ist denn "hochohmig"?


Hier das Bild meiner momentanen Schaltung und das Ergebnis:
http://s5.directupload.net/file/d/2...oa_png.htm

Man sieht grün die Einangsspannung VRef, rot die Ausgangsspannung VOut
und blau die Spannung am Gate VGate.

Das wird verbessert, wenn ich einen Kondensator zwischen VOut und Op+
schalte (im Bild 1uF) - aber schwingen tut's immernoch.




Das ist ja auch beinahe der perfekte Oszillator :-)


Dann habe ich den 324 gegen einen TLC274 getauscht und die Simulation
lief Amok (irgendwelche bizarren Spikes bis 40kV).




In SPICE normal, es kennt keine Limits bei manchen Sachen. Z.B. kannst
Du mit einem Winz-FET 100A schalten ohne dass es scheppert. Aber nur
virtuell.


Irgendwie kann der Kondensator ja irgendwie nicht Mittel der Wahl sein.
Übersehe ich irgendeine einfache Alternative?




Sag uns mal was Du vorhast. Einen Schaltregler bauen? Ein Linearregler
kann Dir aus einer hochohmigen keine niederohmige Quelle machen.

Einen Linearregler mit dieser "LDO-artigen" Struktur kann man z.B.
stabiler machen indem ein Widerstand von 100ohm oder so zwischen Opamp
Ausgang und FET Gate kommt, und dann nochmal ein Kondensator von einigen
hundert pF vom Opamp Ausgang auf dessen invertierenden Eingang. Der 1uF
Kondensator (C1) muss natuerlich da weg. Mir ist allerdings noch
schleierhaft was Du hier bauen moechtest.


URef ist so zwischen 0-10V, Geschwindigkeit muss maximal 100Hz sein.




Geschwindigkeit? <gruebel>

Gruesse, Joerg

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