Spannungssensor für Hausautomatisierung: Relay an Microcontroller-Eingang?

29/06/2016 - 09:10 von Ralph Aichinger | Report spam
Nachdem es von den üblichen Verdàchtigen für Retrofit-Hausautomatisierung
(HomeMatic, Zwave, etc.) keine Fertigen Spannungssensoren für 230 Volt
(wirklich Spannung, für Strom gibt es Haufenweise Sachen) gibt, überlege
ich entweder mit einem Optokoppler oder einem Relais sowas selbst zu
machen.

Dabei scheint mir die Lösung mit dem Relais mechanisch einfacher (weil
es billig Din-Schienen-Relaissockel gibt in die man die Netzspannung schön
isoliert reinbringen kann), ohne irgendwelch wüsten Basteleien.

Spricht irgendwas praktisches dagegen so ein Relais direkt an
einen üblichen Mikrocontroller-Eingang zu hàngen (die üblichen
Verdàchtigen sind für mich AVRs oder Raspberry Pis)?

Bei den Steckrelais von Finder hat man teilweise in den Datenblàttern
(wenn ich das richtig verstehe) eine minimale geschaltete Leistung von
IIRC 300mW und eine minimale Spannung von 5V. Was passiert wenn man das
unterschreitet? Hat man dann kontaktprellen, undefinerte Zustànde, wird
was hin?

TIA
/ralph
 

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#1 MaWin
29/06/2016 - 11:07 | Warnen spam
"Ralph Aichinger" schrieb im Newsbeitrag
news:nkvs9a$ggo$
Nachdem es von den üblichen Verdàchtigen für Retrofit-Hausautomatisierung
(HomeMatic, Zwave, etc.) keine Fertigen Spannungssensoren für 230 Volt
(wirklich Spannung, für Strom gibt es Haufenweise Sachen) gibt, überlege
ich entweder mit einem Optokoppler oder einem Relais sowas selbst zu
machen.

Dabei scheint mir die Lösung mit dem Relais mechanisch einfacher (weil
es billig Din-Schienen-Relaissockel gibt in die man die Netzspannung schön
isoliert reinbringen kann), ohne irgendwelch wüsten Basteleien.

Spricht irgendwas praktisches dagegen so ein Relais direkt an
einen üblichen Mikrocontroller-Eingang zu hàngen (die üblichen
Verdàchtigen sind für mich AVRs oder Raspberry Pis)?

Bei den Steckrelais von Finder hat man teilweise in den Datenblàttern
(wenn ich das richtig verstehe) eine minimale geschaltete Leistung von
IIRC 300mW und eine minimale Spannung von 5V. Was passiert wenn man das
unterschreitet? Hat man dann kontaktprellen, undefinerte Zustànde, wird
was hin?



Ja, so ein Finder FIN 38.51 230V zieht auch bloss 4mA, das
làsst sich mit einfachem (Vorwiderstand) Optokoppler auch kaum
unterbieten, aber es leert dein Portemonnai natürlich schnell.

Na ja, heute dürfen Hàuser kosten was sie wollen, der Kredit
wird sowieso nie zurückbezahlt (Tilgung 1%-> , Restschuld 88%
nach 10 Jahren) man hofft auf ewige Niedrigzinsen.

Der geschaltete Strom muss dem Mindestschaltstrom entsprechen,
bei dem Modell 10mA an 12V, damit die Kontakte zuverlàssig gereinigt
werden, sonst wird es eines Tages nur unzuverlàssig melden.

Da für Hausinstallation sowieso nur Bauteile mit CE in Frage kommen,
ist ein Selbstbau nicht gesetzeskonform, und falles Optokopplerboards
aus China eher aus. Die sind auch seltendst für Überspannungskategorie
II ausgelegt (4000V) wie sie für Festinstallation erforderlich ist,
sondern meist nur 2500V der CAT I oder sogar noch weniger (USA).
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net

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