Speicherlösung Netzwerk

12/12/2013 - 14:45 von Daniel v. Wachter | Report spam
Salut!
Wir überlegen, wie wir unser bisher unter Windows laufendes Netzwerk
renovieren und auf Linux umstellen sollen. Frage: Wie stellt man in
einem Netzwerk mit zehn Arbeitsplàtzen am besten Speicher zur Verfügung?
Sollte jeder Arbeitsplatz eine eigene große Festplatte von 1 oder 2 GB
haben und Backup macht man mit Netzlaufwerken in einem NAS oder anderen
Server? Oder haben die Arbeitsplàtze nur kleine Festplatten und
verwenden als Speicher Netzlaufwerke, für die man zusàtzlich irgendeine
Backupvorrichtung hat?
Dankend, Daniel
 

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#1 Ansgar Strickerschmidt
12/12/2013 - 15:28 | Warnen spam
Also schrieb Daniel v. Wachter:

Salut!
Wir überlegen, wie wir unser bisher unter Windows laufendes Netzwerk
renovieren und auf Linux umstellen sollen. Frage: Wie stellt man in
einem Netzwerk mit zehn Arbeitsplàtzen am besten Speicher zur Verfügung?
Sollte jeder Arbeitsplatz eine eigene große Festplatte von 1 oder 2 GB
haben und Backup macht man mit Netzlaufwerken in einem NAS oder anderen
Server? Oder haben die Arbeitsplàtze nur kleine Festplatten und
verwenden als Speicher Netzlaufwerke, für die man zusàtzlich irgendeine
Backupvorrichtung hat?



Das kommt drauf an.[tm]

Was ist denn eigentlich der Grund des Umstiegs auf Linux? Habit ihr euch
das auch gut überlegt? Die verschiedenen Distributionen samt Vor-und
Nachteilen abgewàgt?
Nebenbei bedeutet ein kompletter Systemwechsel ein nicht unerhebliches
Umlernen - falls man nicht eh schon auf LibreOffice und àhnliche Open
Source Software zurückgegriffen hat, die es unter beiden Systemen gibt.
Jedenfalls erklàrt sich ein Linux-System genausowenig von selbst wie ein
Windows, Schulungsbedarf ist einzuplanen.

Sollen denn alle Workstations nur noch unter Linux betrieben werden? Dann
gibt es andere Methoden der gemeinsamen Dateiverwaltung, und man muss
nicht unbedingt auf Samba (Windows-Dateifreigabesystem unter Linux)
zurückgreifen, da andere Methoden (bspw. NFS) deutlich schneller und
schlanker sind. Samba funktioniert zwar an sich prima, ist mit seiner
Windows-orientierten Rechteverwaltung immer ein Fremdkörper in Linux oder
anderen Unixoiden, so dass man da mit einigen Tricks und Konventionen eine
Abbildung auf die Rechteverwaltung unter Linux vornehmen muss.
Oder soll nur der Server unter Linux laufen?

Was ist überhaupt das Anwendungsprofil des Ganzen? Ist das überwiegend
normaler Office-Kram, oder habt ihr sehr viel mit (großen) Dateien wie
bspw. Bildern, Audio und Videos zu tun (Werbeagentur, Fotostudio,
Tonstudio, Architektur, CAD/CAM...)?
Im ersteren Fall würde ich den PCs eine kleine SSD spendieren und den
großen Datenhaufen zentral lagern und auch dort zentral geeignet
backuppen. Und auf dem Office-Zeug direkt übers Netz arbeiten.
Ist am leichtesten handhabbar, wenngleich man natürlich auch verteilten
Speicher backuppen kann; nur eben mit etwas mehr Aufwand verbuunden.
Weiterer Nachteil: der zu backuppende Rechner muss zur vorgesehenen Zeit
auch eingeschaltet und erreichbar sein, und das wàre vorzugsweise
außerhalb der Arbeitszeit.

Im anderen Fall ist es làstig, stàndig die Riesen-Files übers Netz zu
transferieren. Selbst mit GBit-Ethernet kann das ziemlich unlustig werden
auf Dauer. Da können sich ggf. größere lokale Platten oder SSDs lohnen,
die Benutzer arbeiten dann in der Regel lokal und spielen nur das
"Offizielle" am Ende des Tages auf den Server+Backup zurück.

Mischformen sind möglich...

Wie gesagt: da sind reichlich Variable drin...


Ansgar

*** Musik! ***

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