Sperrwandler

01/11/2009 - 16:38 von michaeldre | Report spam
Hallo NG,

für ein Projekt benötige ich 15V bei ca. 1A galvanisch von einer
Eingangsspanung getrennt. Dazu hab ich jetzt nen Sperrwandler wie
unter http://schmidt-walter.eit.h-da.de/s..._smps.html beschrieben
aufgebaut, wovon ich jedoch noch nicht viel Ahnung habe:

NE555 generiert 32 KHz bei 50:50 duty, von da aus über 47 Ohm aufs
Gate eines IRF510, der die Primàrspule des Übertràgers auf Masse
zieht. Versorgt wird das ganze mit momentan 22V (der NE555 über nen
kleinen 7815 mit 15V) und hinter der Sekundàrspule kommt ne 1N5822 und
ein 100uF Kondensator und dahinter dann ein 7815.
Als Kern für den Übertràger nutz ich T 94-2 von Reichelt
(http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;L...86;ARTICLE 026;START=0;SORT=artnr;OFFSET;SID1boBUuawQAR8AAFuvYDEf92b72868bbf583ef793c4d6fbe63e47)
und laut dem AL Wert und dem berechneten L14uH von der Wandler
Webseite komme ich auf ca. 117 Wdg primàr und 96 Wdg sekundàr.

Ich hab jetzt allerdings beide Spulen mit ca. 130 Wdg gemacht, weil
die Ausgangsspannung ja auch nicht so kritisch ist, da noch ein 7815
dahiner kommt.
Das ganze Teil ist ungeregelt, weil ich dachte, bei nem Lastwechsel
sorgt der 7815 schon für Klarheit, allerdings bin ich mir da nun nich
mehr so sicher:

Nach dem ersten Einschalten hatte ich eine Ausgangsspannung von ca.
36V am 100uF Kondensator, so dass ich erst dachte, da haste dich aber
schön beim Wickeln vertan. Also mal primàr und sek. Spule vertauscht,
aber auch da warns ca. 36V. Danach kam mir dann der Gedanke, dass es
ohne Regelung vielleicht gar nicht gehen kann, da man ja beim
Sperrwandler den Luftspalt im Kern mit ner bestimmten Energiemenge
auflàdt und diese dann im sek. Krei freisetzt. Wenn man also
ungeregelt immer die gleichen Energiepackete reinpumpt und sekundàr
kaum Leistung zieht, muss ja die Spannung ansteigen, bis die Verluste
im 7815 groß genug sind. Ist das soweit richtig, dass man auf jeden
Fall ne Regelung braucht?

Wenn ja, hàtt ich gedacht, ich verbinde über ne 18V Zenerdiode und
bischen Widerstand die LED eines Optokopplers mit der Ausgangsspannung
(also der am 100uF Kondensator). Die sollte dann so ab 20V leuchten
und der Ausgang des Optopkoppler würde dann in irgendeiner Weise den
NE555 anhalten. Ist sowas realistisch? Die 20V müssen absolut nicht
genau sein, wiel ja wie gesagt, noch ein 7815 folgt.

Gruss und schonmal Dank,
Michael
 

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#1 Dieter Wiedmann
01/11/2009 - 17:23 | Warnen spam
Michael Dreschmann schrieb:

Als Kern für den Übertràger nutz ich T 94-2 von Reichelt



Für 32kHz? Das ist doch etwas daneben.


Danach kam mir dann der Gedanke, dass es
ohne Regelung vielleicht gar nicht gehen kann, da man ja beim
Sperrwandler den Luftspalt im Kern mit ner bestimmten Energiemenge
auflàdt und diese dann im sek. Krei freisetzt. Wenn man also
ungeregelt immer die gleichen Energiepackete reinpumpt und sekundàr
kaum Leistung zieht, muss ja die Spannung ansteigen, bis die Verluste
im 7815 groß genug sind. Ist das soweit richtig, dass man auf jeden
Fall ne Regelung braucht?



Ja.

Wenn ja, hàtt ich gedacht, ich verbinde über ne 18V Zenerdiode und
bischen Widerstand die LED eines Optokopplers mit der Ausgangsspannung
(also der am 100uF Kondensator). Die sollte dann so ab 20V leuchten
und der Ausgang des Optopkoppler würde dann in irgendeiner Weise den
NE555 anhalten. Ist sowas realistisch? Die 20V müssen absolut nicht
genau sein, wiel ja wie gesagt, noch ein 7815 folgt.



Statt eines OK kannst du auch eine dritte Wicklung verwenden. Du
solltest aber über die Verwendung besser geeigneter Bauteile nachdenken,
UC384x als Regler, IRFZ34 als Schalter, Txxx-26 als Kern. Und ein
Clampingnetzwerk sollte nicht fehlen.


Gruß Dieter



Gruß Dieter

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