Spielstragien - wie finde ich dominante Strategien?

10/11/2010 - 20:49 von Schlaubi | Report spam
Hallo Herr Renner,

ich finde Ihren Beitrag nicht uninteressant und möchte hier ein neues
Posting wagen, weil mir eine Grundregel nicht bewusst ist, siehe Betreff.


Wer mag, darf den Wurst-O-Mat gerne so programmieren und ein paar
1000 Spiele gegen andere schuften lassen. :)



ich habe einen Alternativvorschlag: Sie schreiben den Renner-Wurstomaten und
dann schauen Sie selbst mal, was dabei rauskommt!

Ich stelle mir gerade eine àhnliche Frage, und ich habe nur minimale Ahnung
von Spieltheorie: Nàhmen wir an, wir haben ein Spiel mit definierten Regeln.
Dann ist jedes Spiel natürlich langweilig, wenn es keine dominante Strategie
gibt, so wie ich es verstehe. Das heißt, es gibt eine Strategiemenge, und
wir versuchen die dominante Strategie zu finden.

Die Frage hier: Wie finden wir sie?

Für einen Programmierer eines Schachcomputers ist diese Frage sicher
làcherlich... soviel ich glaube zu wissen, ist ein guter Schachalgorithmus
einer, der von der schnellen Rechenfàhigkeit profitiert, zukünftige Züge
bewertet, hierbei aber auch alle Varianten rechnen kann, bis in eine gewisse
Tiefe (der Mensch hat nur eine sehr geringe Rechentiefe, aber ein
sorgfàltiges Schema der Stellungsbewertung um so seinen Rechenaufwand zu
optimieren).

Also: Wie finden wir die optimale Strategie, falls existent? Gibt es eine
statistische Möglichkeit, die Ergebnisse eines Zufallswurstomaten so zu
interpretieren, dass man anhand der Spielergebnisse auf die zu wàhlende
Stratgie rückschließt?
 

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#1 Bastian Erdnuess
11/11/2010 - 02:50 | Warnen spam
Schlaubi wrote:

Ich stelle mir gerade eine àhnliche Frage, und ich habe nur minimale Ahnung
von Spieltheorie: Nàhmen wir an, wir haben ein Spiel mit definierten Regeln.
Dann ist jedes Spiel natürlich langweilig, wenn es keine dominante Strategie
gibt, so wie ich es verstehe. Das heißt, es gibt eine Strategiemenge, und
wir versuchen die dominante Strategie zu finden.



Eigentlich ist ein Spiel eher genau dann interessant, wenn es keine
dominante Strategie gibt. Schließlich soll es ja etwas Abwechslung
bieten, und nicht immer derselbe gewinnen.

Zumindest gilt das für Spiele die hinreichend einfach sind, dass sie
mit den Mitteln der Spieltheorie behandelt und "gelöst" werden können.

Bastian

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