Spin des Protons

17/11/2008 - 15:37 von Oliver Jennrich | Report spam
Ich habe gerade im Physik Journal den Artikel über den Protonenspin
gelesen ("Spinkrise überstanden" von Michael Düren) in dem dargelegt
wird, wie sich der Protonenspin zusammensetzt, nàmlich zu 38% aus den
Spins der beteilgten Quarks und zu 62% aus den Bahndrehimpulsen der zwei
up-Quarks (50%) und des down-Quarks (12%).

Soweit, so gut. Kann mir jemand erklàren, wie man in diesem Modell
versteht, dass der Protonenspin stets 1/2 ist?

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#1 Roland Franzius
17/11/2008 - 17:09 | Warnen spam
Oliver Jennrich schrieb:
Ich habe gerade im Physik Journal den Artikel über den Protonenspin
gelesen ("Spinkrise überstanden" von Michael Düren) in dem dargelegt
wird, wie sich der Protonenspin zusammensetzt, nàmlich zu 38% aus den
Spins der beteilgten Quarks und zu 62% aus den Bahndrehimpulsen der zwei
up-Quarks (50%) und des down-Quarks (12%).

Soweit, so gut. Kann mir jemand erklàren, wie man in diesem Modell
versteht, dass der Protonenspin stets 1/2 ist?




Da das Gesamtsystem rotationsinvariant im leeren Raum ist, muss der
Gesamtdrehimpuls in Vielfachen von hquer/2 quantisiert sein, wobei der
Bahndrehimpuls ein geradzahliges Vielfaches übernimmt. Den Sprung am
Drehimpuls-Nullpunkt nennt man Spin.

Wie sich in einer spontan gebrochenen Vielteilchentheorie mit nicht
rotationsinvarianter interne Wechselwirkung bei àußerer Drehsymmetrie
der Gesamtspin und -drehimpuls auf die gebundenen Elementarteilchen und
die Austauchbosenen nach Betrag und Richtung verteilt, kann man jeden
Samstag bei der Übertragung der Bundesligaspiele beobachten und bekommt
dabei auch keine Sinnkrise wegen der Addition von Festkörperspin- und
-bahndrehimpulse.

Das sind halt keine intern sinnvollen Quantenzahlen.


Roland Franzius

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