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SQL-Server und ISA-Server, schlechte Serverperformance

23/10/2008 - 13:01 von JennyFrank | Report spam
Hallo,

wir nutzen einen Windows 2003 Small Business Server Premium auf einer sehr
schnellen und leistungsfàhigen INTEL-Server-Plattform.
Benutzer ca. 15, große SQL-Datenbankanwendung (6GB), Exchange mit
GFI-Mailessentials und Faxmaker.

Obwohl alles ausreichend dimensioniert erscheint, auch die Clients sind über
einen 1GBit Switch mit dem Server verbunden, kommt es zu großen Wartezeiten
insbesondere bei der SQL-Serveranwendung. Die Netzwerklast ist überall sehr
gering und die Serverlast kann durchaus auch nur bei einem Anwenderzugriff
entstehen.

Die Server CPU (2* XEON 3GHz, 4GB RAM) wird nach dem Prozessmanager bei den
genannten Problemen zwischen 10 und 25% belastet. Normallast: ca. 4-6%

Die Hauptlast erzeugt der SQL-Server gleich gefolgt vom WSPSRV-Prozess.

Führt der Anwender in seiner SQL-Anwendung eine Abfrage aus, dann dauert es
teilweise Ewigkeiten bis die Anwendung Ergebnisse zurückliefert.

Wie kann ich feststellen, wer für die Wartezeiten verantwortlich ist: der
lokale PC, der Server, der SQL-Server selbst?

Danke für Eure Ideen!

mfg
JF
JF
 

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#1 Wolfgang Viehmann
24/10/2008 - 17:32 | Warnen spam
Hallo ?,

du solltest auf jeden Fall ein Profiler Trace machen. Mach die
entsprechenden Queries dirket auf dem Server, dann hast du alle anderen
Faktoren ausgeschaltet.

Hier ein Link zum Thema:

http://support.microsoft.com/kb/224587

Außerdem solltest du noch ein Leistungsprotokoll erstellen. Ich schlage dir
die folgenden Indikatoren vor:

SQLServer:Puffer-Manager -> Puffercache-Trefferquote
-> Lebenserwartung von Seiten

Prozess: sqlservr -> Seitenfehler/s
-> Virtuelle Bytes(max)
-> Virtuelle Größe
-> Private Bytes

SQLServer:Speicher-Manager -> Zielserverspeicher(KB)
-> Serverspeicher gesamt (KB)

Dieses Protokoll solltest du parallel zum Profilertrace laufen lassen, dann
kannst du es mit dem trace korreliert darstellen.

Wolfgang Viehmann
(Wolle)
"JennyFrank" wrote in message
news:
Hallo,

wir nutzen einen Windows 2003 Small Business Server Premium auf einer sehr
schnellen und leistungsfàhigen INTEL-Server-Plattform.
Benutzer ca. 15, große SQL-Datenbankanwendung (6GB), Exchange mit
GFI-Mailessentials und Faxmaker.

Obwohl alles ausreichend dimensioniert erscheint, auch die Clients sind
über
einen 1GBit Switch mit dem Server verbunden, kommt es zu großen
Wartezeiten
insbesondere bei der SQL-Serveranwendung. Die Netzwerklast ist überall
sehr
gering und die Serverlast kann durchaus auch nur bei einem Anwenderzugriff
entstehen.

Die Server CPU (2* XEON 3GHz, 4GB RAM) wird nach dem Prozessmanager bei
den
genannten Problemen zwischen 10 und 25% belastet. Normallast: ca. 4-6%

Die Hauptlast erzeugt der SQL-Server gleich gefolgt vom WSPSRV-Prozess.

Führt der Anwender in seiner SQL-Anwendung eine Abfrage aus, dann dauert
es
teilweise Ewigkeiten bis die Anwendung Ergebnisse zurückliefert.

Wie kann ich feststellen, wer für die Wartezeiten verantwortlich ist: der
lokale PC, der Server, der SQL-Server selbst?

Danke für Eure Ideen!

mfg
JF
JF

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