ssd

25/10/2009 - 16:21 von Frank Streitz | Report spam
Da bei modernen Rechnern die Festplatte IMHO der Flaschenhals ist,
überlege ich mir eine Solid-State-Disk zuzulegen. Ich dachte an ca.
32-64 GB, da die ja wohl ausreicht, wenn / und die Konfigurationsdateien
vom /home da drauf kommen.

Da die Teile ja ca. 3x schneller als SATA2-Platten sind, würde ich einen
Geschwindigkeitszuwachs von 300% erwarten. Mache ich hier einen
Denkfehler? Das Kopieren von Daten auf die Festplatten geht natürlich
langsamer, aber wenn noch genug Platz auf der SSD ist, um die Daten zu
cachen, sollte man das nicht merken. Hat schon jemand Erfahrung mit so
einer Konstruktion?

Gruß, Frank


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#1 Marcel Müller
26/10/2009 - 09:43 | Warnen spam
Hallo!

Frank Streitz wrote:
Da bei modernen Rechnern die Festplatte IMHO der Flaschenhals ist,
überlege ich mir eine Solid-State-Disk zuzulegen. Ich dachte an ca.
32-64 GB, da die ja wohl ausreicht, wenn / und die Konfigurationsdateien
vom /home da drauf kommen.



home muss gar nicht. Wenn die Verzeichnisse wichtiger Serverdienste auf
der SSD liegen, reicht das. Es ist sogar vorteilhaft home und die
Systemdaten auf unterschiedlichen physischen Volumes zu haben, da das
echte Parallelitàt ermöglicht.

Da die Teile ja ca. 3x schneller als SATA2-Platten sind, würde ich einen
Geschwindigkeitszuwachs von 300% erwarten. Mache ich hier einen
Denkfehler?



Der Unterschied in IOPS ist bei guten SSDs eher größer, wenn man nicht
gerade gegen Serverplatten vergleicht. Die Übertragungsrate ist nàmlich
in dem Zusammenhang nahezu irrelevant. Es zàhlt die Zugriffszeit.
Allerdings ist die Plattengeschwindigkeit natürlich nur ein Parameter,
und wenn man die nur schnell genug macht, klemmt es halt wo anders.

Das Kopieren von Daten auf die Festplatten geht natürlich
langsamer, aber wenn noch genug Platz auf der SSD ist, um die Daten zu
cachen, sollte man das nicht merken.



Ist meist OK. Swap ist halt ein Kompromiss. Einerseits ist es schön
schnell, swap auf einer SSD zu haben, andererseits sind das natürlich
über 50% Schreibzugriffe, da nicht alles, was im swap landet jemals
wieder gelesen wird. Die Alternative ist so viel RAM wie geht, dann ist
swap fast egal und wird höchstens für Suspend to Disk genutzt.

Hat schon jemand Erfahrung mit so
einer Konstruktion?



Nein, ich arbeite selbst noch daran. Allerdings habe ich schnelle 15k
und 10k SCSI-Platten für den Rest, deshalb würde ich wirklich nur das
System auf die SSD packen. Damit brauche ich vielleicht 8GB.


Marcel

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