Staberder

21/06/2009 - 19:48 von hans-juergen Boettcher | Report spam
Hallo,

auf dem Garagendach, will ich etwas elektronik aufbauen. Dazu möchte ich
sicherheitshalber mir eine Erde (erdung) schaffen. Dachte an ein
Wasserrohr, als Staerder in die Erde. Da ich im Brandenburger Flachland
Eiszeitgeschiebe wohne, habe ich z. 1,5 Meter ein Loch ausgehoben mit
Steinen drin. dann, kam ich auf eine Lehmschicht. Eigentlich, wollte ich
das Rohr einspuellen. Doch in dem Lehm, würde es zwar auch gehen, aber
sehr viel Wasser verbrauchen. Nun habe ich estmal ein 70ger Plasterohr
Eingeschlagen und mit drehen, dann wieder herausgezogen und nun sitzt es
fest und ich habe mit einem Rüstrohr (etwas Wasser ab und an dazu geben)
weiter gemacht. Bin jetzt wogl so 2,5 Meter drin. koennten drei Meter in
dem Lemboden reichen, als Erder?

MfG Hans-Juergen
 

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#1 Klaus Bahner
21/06/2009 - 21:27 | Warnen spam
hans-juergen Boettcher wrote:

[Staberder]

weiter gemacht. Bin jetzt wogl so 2,5 Meter drin. koennten drei Meter in
dem Lemboden reichen, als Erder?



Mir ist nicht ganz klar was du erreichen willst. Z.B.: was sind deine
Anforderungen an den Erdungswiderstand, warum benutzt du nicht den PE
des Hauses als Erdung?

Ohne die Bodenbeschaffung deiner Gegend zu kennen, gilt als Faustregel,
dass Lehmboden ein recht guter Leiter ist und typisch rechnet man mit
100-200 Ohm dividiert durch die Laenge des Staberders als resultierenden
Erdungswiderstand. Das ist aber lediglich eine grobe Schaetzung fuer
den erreichbaren Erdungswiderstand, eine Messung nach Installation des
Erders ist unumgaenglich, wenn du es genau wissen moechtest kommst du um
eine Messung nicht herum.
Und ach ja, das gilt fuer 50Hz, falls du versuchst eine besonders gute
HF taugliche Erdung mit einem Staberder hinzukriegen oder eine besonders
saubere Erdung fuer dein Audio-, Messequipment etc. hinzukriegen,
vergiss es ...

Gruss
Klaus

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