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Stabilität Spg.-Regler mit TL431

14/04/2014 - 15:25 von Michael S | Report spam
Hi Leute,
Mit dem TL431 kann man ja zusammen mit einem NPN-Transistor einen
Linearregler aufbauen.
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tl431a-q1.pdf

siehe Figure 24

In Figure 16 sieht man dagegen die Stabilitàtsbereich als Shunt-Regler.

Wie übertrage ich diesen Stabilitàtsbereich nun auf die Schaltung aus
Figure 24?

Erste Idee: Ich schiebe den Bereich einfach um das hfe des Transistors
nach rechts.
Aufgrund der großen Toleranzen des hfe bekomme ich dann einen riesigen
instabilen Bereich. Wie kann ich den Regler dann stabilisieren?
Ein C über den unteren Widerstand des Spannungsteilers, um bei hohen
Frequenzen die Verstàrkung rauszunehmen?
Oder soll ich was an der Basisbeschaltung des Transistors machen? Hilft
Vielleicht ein Emitter-Widerstand?

Michael
 

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#1 Bernd Mayer
14/04/2014 - 16:37 | Warnen spam
Am 14.04.2014 15:25, schrieb Michael S:
Hi Leute,
Mit dem TL431 kann man ja zusammen mit einem NPN-Transistor einen
Linearregler aufbauen.
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tl431a-q1.pdf

siehe Figure 24

In Figure 16 sieht man dagegen die Stabilitàtsbereich als Shunt-Regler.

Wie übertrage ich diesen Stabilitàtsbereich nun auf die Schaltung aus
Figure 24?

Erste Idee: Ich schiebe den Bereich einfach um das hfe des Transistors
nach rechts.
Aufgrund der großen Toleranzen des hfe bekomme ich dann einen riesigen
instabilen Bereich. Wie kann ich den Regler dann stabilisieren?
Ein C über den unteren Widerstand des Spannungsteilers, um bei hohen
Frequenzen die Verstàrkung rauszunehmen?
Oder soll ich was an der Basisbeschaltung des Transistors machen? Hilft
Vielleicht ein Emitter-Widerstand?



Hallo,

das hàngt auch noch von den Eigenschaften des Transistors
(Transitfrequenz, Kapazitàten u.Ä.) ab.

Die Standardempfehlungen zur Stabilisierung für Emitterfolger die ich
kenne sind das Einfügen eines Basiswiderstands, eines Kondensators von
Kollektor zur Basis und ein Widerstand am Ausgang. Die Möglichkeit eines
snubbers (RC-Glied vom Ausgang nach Masse) gibt es auch noch.

Weiter muss man ja auch noch berücksichtigen wie schnell die Regelung
sein soll bezüglich Lastànderungen und Änderungen der Eingangsspannung.
Die Impedanzen der Last spielen auch noch eine Rolle.

Falls es für eine praktische Schaltung ist würde ich ein paar Messungen
machen mit Rechteckimpulsen auf der Eingangsspannung und der Belastung
und am Oszilloskop auf Überschwinger achten und diese dann Bedàmpfen.
Das würde ich einer Simulation vorziehen.

Falls der Aufwand zu hoch wird kann man ja über eine andere Schaltung
nachdenken.


Bernd Mayer

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