Statistik, CMK, MFU, Sigma ....

01/07/2010 - 07:42 von Andreas Bauer | Report spam
Hallo,

ein weiteres Problem, sagen wir Herausforderung.
Kann mir jemand aufzeigen, wie man folgendes am besten löst, aufzeigt?

Maschine positioniert auf P(100,90) 30 mal

Jetzt soll
a) die Wiederholgenauigkeit ermittelt werden
b) die Positionsgenauigkeit (unterschiedliche Poistionen) - ist die
Korrektur richtig.
c) was hat es mit 3 Sigma, 5 Sigma, 6 Sigma auf sich.

CMK, MFU etc.
Hat hier jemand nützliche Tipps, Beispiele, wie man das rechnet.
Wie man vorgeht, wie man das beweisst?

http://www.xn--qualittswesen-gfb.de...s=0#post23
Es gibt viele Links, nicht alle sind gut, deshalb die Frage in die
Runde.

Danke.
Grüße Andreas
 

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#1 Vogel
02/07/2010 - 19:21 | Warnen spam
Andreas Bauer wrote in
news::

Hallo,

ein weiteres Problem, sagen wir Herausforderung.
Kann mir jemand aufzeigen, wie man folgendes am besten löst, aufzeigt?

Maschine positioniert auf P(100,90) 30 mal

Jetzt soll
a) die Wiederholgenauigkeit ermittelt werden



Dazu muss man ein Konfidenzniveau vorgeben mit der die Wiederholgenauigkeit
angegeben werden soll.

b) die Positionsgenauigkeit (unterschiedliche Poistionen) - ist die
Korrektur richtig.



Falsch. Die Positionsgenauigkeit ist ein statistischer Wert, der mittlere
Positionierfehler + Standardabweichung. Dieser Fehler kann nicht korrigiert
werden da er zufàllig ist.

c) was hat es mit 3 Sigma, 5 Sigma, 6 Sigma auf sich.



Hat nichts mit der Maschine zu tun, sondern mit dem Toleranzfeld das
hergestellt werden muss, denn letztendlich hàngt die nicht nur von der
Positioniergenauigkeit ab.
3 Sigma, 5 Sigma, 6 Sigma, hàngt damit zusammen wie gross man den Ausschuss
zulàsst.



Man integriert z.Bsp. die Normalverteilung (-3Sigma, 3Sigma) und erhàlt
dadurch die Wahrscheinlichkeit das ein zufàlliger Wert zwischen diesen
Grenzen liegt.



Man kann dies aber auch umgekehrt machen. Man gibt die Wahrscheinlichkeit
vor, also z.Bsp. 98% drin, 2% Auschuss, und errechent dann die sogenannten
Kontrollgrenzen als Vielfaches der Standardabweichung Sigma.



Letztendlich will man etwas über die statistischen Werte der
Grundgesamtheit wissen, aus den ermittelten Werten eines begrenzten
Stichprobenloses.
Da man sinnvollerweise immer nur eine kleine Anzahl von Teilen
kontrollieren will, muss man noch das Vetrauensniveau angeben mit welchem
die Stichprobe mit der Grundgesamtheit übereinstimmt.
Daraus ergibt sich die erforderliche Loskontrollgrösse und die
tatsàchlichen Kontrollgrenzen. Der Bereich zwischen den Kontrollgrenzen
nennt sich Konfidenzintervall.
Der durch die begrenzte Stichprobe ermittelte Wert ist letztendlich nur ein
Schàtzwert des Wertes der Grundgesamtheit wegen der begrenzten Gösse des
Stichprobenloses.



Stichworte:
Normalverteilung
Vetrauensniveau
Student-Verteilung




Selber denken macht klug.

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