Statistische Physik Teil 7 Fortführung

27/08/2010 - 09:37 von Aguirre | Report spam
Die klassische Mechanik ist bekanntlich in bezug auf
die beiden Zeitrichtungen symmetrisch. Die Gleichungen
der Mechanik bleiben ungeàndert, wenn man die Zeit t
durch -t ersetzt; wenn diese Gleichungen irgendeine
Bewegung zulassen, dann erlauben sie auch die direkt
entgegengesetzte, bei der das mechanische System
die gleichen Konfigurationen in umgekehrter Reihenfolge
durchlàuft. Es ist natürlich, daß solch eine Symmetrie auch
in der auf die klassische Mechanik aufgebauten Statistik
erhalten bleiben muß. Ist deshalb irgendein Prozeß möglich,
der von einer Zunahme der Entropie des abgeschlossenen
makroskopischen Systems begleitet ist, dann müßte auch
der umgekehrte Prozeß möglich sein, bei dem die Entropie
abnimmt. Die oben angegebene Formulierung des Gesetzes
über das Anwachsen der Entropie wiederspricht dieser
Sysmmetrie selbst noch nicht, weil in ihr nur von der
wahrscheinlichsten Verànderung des makroskopisch
beschriebenen Zustandes gesprochen wurde. Mit anderen
Worten, ist irgendein makroskopischer Nichtgleich-
gleichgewichtszustand gegeben, so behauptet das Gesetz
über das Anwachsen der Entropie nur, daß von allen
mikroskopischen Zustànden, die der gegebenen
makroskopischen Beschreibung genügen, die über-
wàltingende Mehrheit in den folgenden Zeitpunkten zu
einem Anwachsen der Entropie führt.

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#1 Aguirre
27/08/2010 - 19:59 | Warnen spam
On 27 Aug., 09:37, Aguirre wrote:
Die klassische Mechanik ist bekanntlich in bezug auf
die beiden Zeitrichtungen symmetrisch. Die Gleichungen
der Mechanik bleiben ungeàndert, wenn man die Zeit t
durch -t ersetzt; wenn diese Gleichungen irgendeine
Bewegung zulassen, dann erlauben sie auch die direkt
entgegengesetzte, bei der das mechanische System
die gleichen Konfigurationen in umgekehrter Reihenfolge
durchlàuft. Es ist natürlich, daß solch eine Symmetrie auch
in der auf die klassische Mechanik aufgebauten Statistik
erhalten bleiben muß. Ist deshalb irgendein Prozeß möglich,
der von einer Zunahme der Entropie des abgeschlossenen
makroskopischen Systems begleitet ist, dann müßte auch
der umgekehrte Prozeß möglich sein, bei dem die Entropie
abnimmt. Die oben angegebene Formulierung des Gesetzes
über das Anwachsen der Entropie wiederspricht dieser
Sysmmetrie selbst noch nicht, weil in ihr nur von der
wahrscheinlichsten Verànderung des makroskopisch
beschriebenen Zustandes gesprochen wurde. Mit anderen
Worten, ist irgendein makroskopischer Nichtgleich-
gleichgewichtszustand gegeben, so behauptet das Gesetz
über das Anwachsen der Entropie nur, daß von allen
mikroskopischen Zustànden, die der gegebenen
makroskopischen Beschreibung genügen, die über-
wàltingende Mehrheit in den folgenden Zeitpunkten zu
einem Anwachsen der Entropie führt.

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