Statistische Physik Teil 8 Fortführung

27/08/2010 - 15:58 von Aguirre | Report spam
Der Widerspruch entsteht aber, wenn man eine andere
Seite dieses Problems betrachtet. Als wir das Gesetz über
das Anwachsen der Entropie formulierten, sprachen wir von
der wahrscheinlichsten Verànderung eines in irgendeinem
Zeitpunkt gegebenen makroskopischen Zustands. Aber dieser
Zustand muß selbst aus irgendwelchen anderen Zustànden
durch in der Natur ablaufende Prozesse entstanden sein.
Die Sysmmetrie bezüglich der beiden Zeitrichtungen
bedeutet, daß für jeden makroskopischen Zustand eines
abgeschlossenen Systems, der zu irgendeinem Zeitpunkt
t=t0 beliebig gewàhlt wird, nicht nur behauptet werden kann,
daß seine wahrscheinlichste Änderung bei t>t0 einer Zunahme
der Entropie entsprechen wird, sondern daß es auch àußerst
wahrscheinlich ist, daß er selbst aus Zustànden mit größerer
Entropie entstand; mit anderen Worten, es ist àußerst wahrscheinlich,
daß die Entropie als Funktion der Teit in dem Zeitpunkt t=t0 in dem
wir den makroskopischen Zustand beliebig herausgriffen,
ein Minimum hat.
 

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#1 Aguirre
27/08/2010 - 19:54 | Warnen spam
On 27 Aug., 15:58, Aguirre wrote:
Der Widerspruch entsteht aber, wenn man eine andere
Seite dieses Problems betrachtet. Als wir das Gesetz über
das Anwachsen der Entropie formulierten, sprachen wir von
der wahrscheinlichsten Verànderung eines in irgendeinem
Zeitpunkt gegebenen makroskopischen Zustands. Aber dieser
Zustand muß selbst aus irgendwelchen anderen Zustànden
durch in der Natur ablaufende Prozesse entstanden sein.
Die Sysmmetrie bezüglich der beiden Zeitrichtungen
bedeutet, daß für jeden makroskopischen Zustand eines
abgeschlossenen Systems, der zu irgendeinem Zeitpunkt
t=t0 beliebig gewàhlt wird, nicht nur behauptet werden kann,
daß seine wahrscheinlichste Änderung bei t>t0 einer Zunahme
der Entropie entsprechen wird, sondern daß es auch àußerst
wahrscheinlich ist, daß er selbst aus Zustànden mit größerer
Entropie entstand; mit anderen Worten, es ist àußerst wahrscheinlich,
daß die Entropie als Funktion der Teit in dem Zeitpunkt t=t0 in dem
wir den makroskopischen Zustand beliebig herausgriffen,
ein Minimum hat.



Komisch, keine Einwànde.

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