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Statistische Physik Teil 9 Fortführung

27/08/2010 - 17:32 von Aguirre | Report spam
Eine solche Behauptung ist natürlich in keiner Weise
dem Gesetz über das Anwachsen der Entropie
àquivalent, nach dem in allen in der Natur verwirklichten
abgeschlossenen Systemen die Entropie niemals
abnimmt (abgesehen von völlig unwichtigen
Fluktuationen). Gerade diese allgemeine Formulierung
des Gesetzes über das Anwachsen der Entropie wird von
allen in der Natur vorkommenden Erscheinungen vollkommen
bestàtigt. Wir betonen, daß sie sie keinesfalls der am Anfang des
Paragraphen
gegebenen Formulierung àquivalent ist, wie das zunàchst
angenommen werden könnte. Um die eine Formulierung
aus der anderen zu erhalten, müßte man den Begriff
eines Beobachters einführen, der in irgendeinem Zeitpunkt
ein abgeschlossenes System künstlich "herstellt", so daß
die Frage nach seinem vorherigen Verhalten entfàllt;
diese Verknüpfung der physikalischen Gesetze mit
den Eigenschaften eines Beobachters ist natürlich
vollkommen unzulàssig. Es ist gegenwàrtig unklar, ob
man das so formulierte Gesetz über das Anwachsen
der Entropie auf die Grundlage der klassischen Mechanik
ableiten kann. Wir bemerken, daß man wegen der
Invarianz der Gleichungen der klassischen Mechanik
gegenüber der Vorzeichenumkehr der Zeit nur von der
Ableitung einer monotonen Änderung der Entropie
sprechen kann. Um das Gesetz über ihre monotone
Zunahme zu erhalten, müßten wir die Zukunft als die
Zeitrichtung definieren, in der eine Vergrößerung
der Entropie stattfindet. Dabei müßte noch bewiesen werden,
daß diese Definition der Zukunft und der Vergangenheit mit ihrer
quantenmechanischen Definition (s. u.) identisch ist.


Freunde der fröhlichen Wissenschaft es wird weitergehn
 

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#1 Aguirre
27/08/2010 - 19:57 | Warnen spam
On 27 Aug., 17:32, Aguirre wrote:
Eine solche Behauptung ist natürlich in keiner Weise
dem Gesetz über das Anwachsen der Entropie
àquivalent, nach dem in allen in der Natur verwirklichten
abgeschlossenen Systemen die Entropie niemals
abnimmt (abgesehen von völlig unwichtigen
Fluktuationen). Gerade diese allgemeine Formulierung
des Gesetzes über das Anwachsen der Entropie wird von
allen in der Natur vorkommenden Erscheinungen vollkommen
bestàtigt. Wir betonen, daß sie sie keinesfalls der am Anfang des
Paragraphen
gegebenen Formulierung àquivalent ist, wie das zunàchst
angenommen werden könnte. Um die eine Formulierung
aus der anderen zu erhalten, müßte man den Begriff
eines Beobachters einführen, der in irgendeinem Zeitpunkt
ein abgeschlossenes System künstlich "herstellt", so daß
die Frage nach seinem vorherigen Verhalten entfàllt;
diese Verknüpfung der physikalischen Gesetze mit
den Eigenschaften eines Beobachters ist natürlich
vollkommen unzulàssig. Es ist gegenwàrtig unklar, ob
man das so formulierte Gesetz über das Anwachsen
der Entropie auf die Grundlage der klassischen Mechanik
ableiten kann. Wir bemerken, daß man wegen der
Invarianz der Gleichungen der klassischen Mechanik
gegenüber der Vorzeichenumkehr der Zeit nur von der
Ableitung einer monotonen Änderung der Entropie
sprechen kann. Um das Gesetz über ihre monotone
Zunahme zu erhalten, müßten wir die Zukunft als die
Zeitrichtung definieren, in der eine Vergrößerung
der Entropie stattfindet. Dabei müßte noch bewiesen werden,
daß diese Definition der Zukunft und der Vergangenheit mit ihrer
quantenmechanischen Definition (s. u.) identisch ist.

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Die Leute hier wissen aber ganz gut bescheid,
die haben alles im Griff.

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