Statt Spitzenstrombelastungen ausregeln zu wollen:

07/11/2016 - 21:29 von Haju Reck | Report spam
Der Verbraucher soll Strom kaufen (verwerten oder speichern)
wenn er billig ist und genauso bei Bedarf teuer verkaufen.
Und nur in der eigenen Krise (selbst zu wenig gespeichert und
die Anlage muss warm bleiben) teueren Strom kaufen.

Bisher versucht das Stromversorgungsmonopol jeden Spitzenbedarf
zu befriedigen. Wenn aber Klimaanlagen und Waschmaschinen eine
Stunde spàter laufen könnten mindert das nicht wesentlich den Komfort.

Den Haushalten und den Abnehmern in der Industrie müsste der minutengenaue
Strompreis mitgeteilt werden (Internet, Unterspannung, Phasenverschiebung
bei 50Hz). Dieser Strompreis soll bei gutem Ertrag aus Sonne oder Wind
niedrig sein, bei Spitzenlast aber hoch.

Ein Alu-Werk bekommt enorme Subventionen beim Strompreis. Gerechter wàre es,
es füllt sich die eigenen Speicher bei Billigstrom, damit bei teuerem
Strom die Anlagen warm bleiben und man reduziert weiterarbeiten kann.

Das bisherige Konzept heisst: die Energieerzeugung muss dem Verbrauch
auch in den Spitzen angepasst werden. Gerade die Spitzen sind sehr teuer.

Das neue Konzept heisst: der Verbrauch muss an die momentan erzeugte
Energie angepasst werden. Und in dezentralen Batterien làsst sich
billige Energie speichern, die den spàter wieder teuren Strom untersützen,
für Eigenverbrauch ersetzen, oder sogar teuer zurück in die Netze
verkauft werden kann. Mit einer dicken Batterie kan man also gutes Geld
verdienen.

Statt einer Sammlung tràger Grundlastkraftwerke und einiger teuere
schneller reagiernde Gasturbinen hàtte man einen dezentralen Energiepool
ohne Spitzenlast. Der Nachteil, dass nicht alle zur selben Zeit auf
volle Power gehen können, halte ich für vernachlàssigbar.

mfg
 

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#1 Haju Reck
07/11/2016 - 21:33 | Warnen spam
..oder bis wann so was zu realisieren wàre, ob es überhaupt
möglich oder politisch gewollt sein könnte?

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