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Steigung des Sinus - Audiosynthese

29/09/2007 - 20:31 von kosst amojan | Report spam
Moin,

Ich möchte ein Audiosignal erzeugen. Und zwar soll
das ein einfaches Sinussignal werden.

Der springende Punkt ist, dass sich die Frequenz nach
einer gewissen Zeit "sprungartig" àndern soll.

Die Amplitude soll immer gleich hoch sein.

Also haben wir eine simple Funktion wie
y=sin((t*b)+d) mit t = zeitpunkt, b = Breitefaktor, d=Phasenverschiebung.
Oder so àhnlich zumindest...

Da es sich um ein Audiosignal handeln soll,
ist alles etwas einfacher, denn es sind nur 4096 Datenpunkte
zu füllen.

Beispielsweise existiert bis
Punkt 1001 eine Sinusfunktion, welche 440 Hz erzeugt.
Ab Punkt 1002 soll die Frequenz schlagartig
auf z.B. 345 Hz geàndert werden _ohne_ ein Knacksen
zu erzeugen. Das bedeutet die Steigung/Frequenzànderung
darf keine Sprünge aufweisen/erzeugen.

Also errechne ich mir die Steigung aus der Gleichung für
die 440Hz, welche auf Grund der 440Hz im Punkt 1002
vorhanden sein müsste.

Jetzt meine frage: Wie erstellt mann eine Sinusfunktion,
die so verschoben und gestreckt ist, dass die Steigung
im Punkt 1002 zum vorigen Signal nahtlos anschließt?

Ich hoffe mein Problem ist einigermaßen klar.


Gruß,

Markus
 

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#1 Robin Koch
29/09/2007 - 21:08 | Warnen spam
kosst amojan schrieb:

Der springende Punkt ist, dass sich die Frequenz nach
einer gewissen Zeit "sprungartig" àndern soll.

Also haben wir eine simple Funktion wie
y=sin((t*b)+d) mit t = zeitpunkt, b = Breitefaktor, d=Phasenverschiebung.
Oder so àhnlich zumindest...


[...]
Jetzt meine frage: Wie erstellt mann eine Sinusfunktion,
die so verschoben und gestreckt ist, dass die Steigung
im Punkt 1002 zum vorigen Signal nahtlos anschließt?



Naja, da die Frequenz ("Breitenfaktor") deines neuen Signals feststeht
(ebenso wie die Amplitude) làsst sich sinnvollerweise nur noch die
Phasenverschiebung beeinflußen, oder?

Die Steigung des ersten (z.B.: sin(440*2*PI*t)+0) Signals im Punkt 1002
kannst Du ja berechnen. Und dann suchst Du das d, für das
sin(345*2*PI*t)+d in der Stelle t02 die gleiche Ableitung hat. d
kommt dann aus [0, 1/345).

Oder habe ich etwas falsch verstanden?
Robin Koch
np: Bomfunk MC's feat. Jessica Folcker - (Crack It) Something going on
Zungenbrecher Nr. 11: "Mehrere manchmal merkwürdige Minestranten meinen,
manche Ministerien müssten mal mysteriösen Müll
minuziös mit mystischem Mist mischen."

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