Streuung an kleinen Teilchen / Polarisation

24/05/2008 - 11:30 von Alexander Erlich | Report spam
Hallo,

in der Optik-Vorlesung wurde ein Versuch vorgehführt, den ich
interessant fand, aber nicht ganz verstehen konnte. Mit einer Lampe
(unpolarisiertes Licht) wurde auf einen Polarisator und Analysator
geleuchtet; dazwischen war ein Wasserbehàlter. War darin nur Wasser,
so gab es bei der Polarisation das gewohnte Bild: Abnehmen der
Intensitàt, wenn der Analysator gegenüber dem Polarisator verdreht
wird. Wurde dann aber eine Zuckerlösung ins Wasser getan, ànderte sich
einiges. Das Minimum an Lichtintensitàt war nun bei einem anderen
Drehwinkel des Analysators. Außerdem war das durchgelassene Licht
(bei gleicher Polarisationsebene zwischen Polarisator und Analysator)
rötlich, wurde dann mit zunehmendem Drehwinkel dunkler und blàulicher,
bis dann praktisch kein Licht mehr durchkam; drehte man den Analysator
aber weiter, wurde es das Bild an der Wand wieder heller und ging
weiter Richtung blau.

Dieser Versuch wirkt für mich seltsam, besonders das letzte Phànomen.
Die Farben könnte man vielleicht noch mit Lichtstreuung an Teilchen im
Bereich der Wellenlànge, die wohl durch die Zuckerlösung dazugekommen
sind, erklàren, aber das Intensitàtsminimum (praktisch kein Licht
sichtbar) _zwischen_ rot und blau finde ich sehr seltsam. Habt Ihr
eine Erklàrung?

Gruß
Alexander
 

Lesen sie die antworten

#1 Kurt Bindl
24/05/2008 - 12:09 | Warnen spam
Alexander Erlich wrote:

War darin nur Wasser,
so gab es bei der Polarisation das gewohnte Bild: Abnehmen der
Intensitàt, wenn der Analysator gegenüber dem Polarisator verdreht
wird.



Welcher Art Analysator wird da verwendet, wodurch wird die bei ihm
vorhandene Eigenpolraisation bewirkt?

Kurt

Ähnliche fragen