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Strom aus der Strasse - Energie fuer Elektroautos

30/03/2010 - 22:56 von Martin Kobil | Report spam
Induktionsschleifen in der Fahrbahn erzeugen ein Magnetfeld, das die
Autos berührungsfrei mit Energie versorgt. Steckdose und ein Kabel
sind nicht erforderlich. Lang andauernde Ladeprozeduren oder das
aufwendige Wechseln der Batterie können ebenfalls entfallen. .

In der Praxis wàre zukünftig die Fahrbahn mit versenkten elektrischen
Leitern bestückt, die ein Magnetfeld erzeugen. Am Unterboden des
Elektroautos befànde sich als Gegenstück ein berührungsfreier
Aufnehmer, in dem der Strom induziert wird. Das kann direkt wàhrend
der Fahrt geschehen oder auf Vorrat (bis der Akku voll ist) beim
Parken. „Die Straße wird so zum Range Extender“

Der Übertragungsverlust ist bei der Induktion mit rund zehn Prozent
gering und hàngt ganz entscheidend vom Abstand zwischen Fahrbahn und
Fahrzeug ab. Die optimale Distanz könnte mithilfe eines aktiven
Fahrwerks und optoelektronischer Messverfahren automatisch eingeregelt
werden.

Wobei die Straße aufgrund des hohen Wirkungsgrades des Systems nur
abschnittsweise mit Induktionsschleifen versehen werden müsste.


Quelle:
http://www.iav.com/de/7_presse/pres...e_objectID760

Sofern das wie dargestellt funktioniert, ist das - wie ich finde - ein
interessantes Konzept. Im ersten Ansatz würde es schon reichen die
Autobahnen auf der rechten Fahrspur abschnittsweise damit zu
bestücken. Vielleicht auch noch die wichtigsten Bundesstrassen. Damit
koennten Elektroautos mit Akku-Reichenweiten um vielleicht 50 - 80 km
auch für Langstrecken praktikabel werden, ohne fossil betriebene Range
Extender. Und dieses Konzept könnte auch für elektrisch angetriebene
LKWs und Reisebusse tauglich sein.

Ein Video dazu (anklicken ==> Akkutod Gefahr: Das Batterieproblem):
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/...16,00.html
 

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#1 Rüdiger Peter
30/03/2010 - 23:05 | Warnen spam
"Martin Kobil"

Sofern das wie dargestellt funktioniert, ist das - wie ich finde - ein
interessantes Konzept. Im ersten Ansatz würde es schon reichen die
Autobahnen auf der rechten Fahrspur abschnittsweise damit zu
bestücken. Vielleicht auch noch die wichtigsten Bundesstrassen. Damit
koennten Elektroautos mit Akku-Reichenweiten um vielleicht 50 - 80 km
auch für Langstrecken praktikabel werden, ohne fossil betriebene Range
Extender



So ein System hat bestimmt einen tollen Wirkungsgrad , da haben die
Kohle- und Kernkraftwerke ja wieder richtig was zu tun.

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