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Stromdetektorschaltung?

10/10/2007 - 12:28 von Marcel Müller | Report spam
Hallo,

ich verwende seit Jahren immer mal wieder folgende Grundschaltung um
DC-Ströme qualitativ zu detektieren. Je mehr ich darüber nachdenke desto
mehr wundert mich allerdings, warum diese so gut funktioniert.

+

|
|
*--+
| |
| |
|
\ / |
V |
|
| | /
| ++ | L
*| ||<
| ++ | \
| | * ON
| ca. 10Ohm |
| |
+-+
I | |
| |
+-+
|
|

GND

Haben die Transistoren eine geringfügig niedrigere Schwellspannung an BE
als handelsübliche Gleichrichterdioden? Die Sache funktioniert nàmlich
auch bei relativ geringen Strömen und dicken Dioden, also z.B. 20mA und
einer 3A-Diode.


Marcel
 

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#1 MaWin
10/10/2007 - 12:58 | Warnen spam
"Marcel Müller" schrieb im Newsbeitrag
news:470ca953$0$4523$

Haben die Transistoren eine geringfügig niedrigere Schwellspannung an BE als
handelsübliche Gleichrichterdioden?



Nein, etwa gleich, (1N5401 0.65V bei 10mA, BC547 0.65V bei 1mA)
aber der Strom teilt sich auf Diode und Transistor auf,
die 10 Ohm machen da nicht viel aus.
Und der halbe Strom, der ueber den Transistor fliesst,
der wird von ihm um das x-fache verstaerkt, und reicht daher
zum signifikanten Spannungsabfall am Kollektorwiderstand.
Bei steigendem Strom machen die 10 Ohm immer mehr aus.

Leider funktioniert das nicht mehr so gut, wenn Transistor und
Diode unterschiedlich warm sind, entweder wird Ib ueber dem
Datenblattgrenzwert steigen, oder der Transisitor leitet nicht
mehr, obwohl Strom ueber die Diode fliesst.

Simuliere es per Spice.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
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