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Stromexportweltmeister Deutschland - AKWs überflüssig

09/07/2010 - 19:46 von Martin Kobil | Report spam
Der Exportweltmeister Deutschland macht auch beim Strom seinem Ruf
alle Ehre: Im ersten Quartal 2010 erzielte die Bundesrepublik mit gut
9 Milliarden Kilowattstunden den höchsten Exportüberschuss ihrer
Geschichte. Das belegen Zahlen der Arbeitsgemeinschaft
Energiebilanzen. Damit wurde im ersten Quartal in Deutschland 6,7
Prozent mehr Strom erzeugt als verbraucht - obwohl die Atomkraftwerke
Krümmel und Brunsbüttel nicht eine einzige Kilowattstunde
produzierten.

Der Exportüberschuss entsprach ziemlich exakt jener Menge, die in der
gleichen Zeit in den alten Reaktoren Biblis A und B, Neckarwestheim I,
Isar 1, Philippsburg 1 und Grafenrheinfeld erzeugt wurde. Das
bedeutet: Deutschland hàtte auf acht Atomkraftwerke verzichten können
- und hàtte selbst dann noch eine ausgeglichene Bilanz.

Indizien für eine "Stromlücke", die von der Atomlobby für den Fall des
Ausstiegs angeführt wird, gibt es folglich nicht.

Zumal der Exportüberschuss Deutschlands seit Jahren steigt. Bis ins
Jahr 2002 war die Bilanz mit leichten Schwankungen recht ausgeglichen,
danach gab es jàhrlich Überschüsse mit Werten um 20 Milliarden
Kilowattstunden.

Zu verdanken ist diese Entwicklung dem Ausbau der erneuerbaren
Energien. Alleine die Windkraft erzeugte im ersten Quartal trotz
vielerorts unterdurchschnittlicher Windverhàltnisse 10,6 Milliarden
Kilowattstunden, gut 3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die
Fotovoltaik legte gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent zu, blieb aber
in absoluten Zahlen jahreszeitbedingt mit 0,9 Milliarden
Kilowattstunden noch relativ niedrig. Durch die rasanten Ausbauzahlen
wird aber auch die Solarenergie in den nàchsten Jahren zu einem immer
bedeutenden Faktor im deutschen Strommix. Die Wasserkraft erzielte mit
einem Anstieg um 5 Prozent auf 4,4 Milliarden Kilowattstunden
ebenfalls gute Werte, genau so wie die Biomasse, die im Stromsektor
von 6,1 Milliarden auf 7,3 Milliarden Kilowattstunden zulegte.

http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/...utschland/
 

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#1 Wolfgang Schwanke
10/07/2010 - 03:28 | Warnen spam
Martin Kobil wrote in
news::

Der Exportüberschuss entsprach ziemlich exakt jener Menge, die in der
gleichen Zeit in den alten Reaktoren Biblis A und B, Neckarwestheim I,
Isar 1, Philippsburg 1 und Grafenrheinfeld erzeugt wurde. Das
bedeutet: Deutschland hàtte auf acht Atomkraftwerke verzichten können
- und hàtte selbst dann noch eine ausgeglichene Bilanz.



Kann man dann nicht erstmal auf die Windràder verzichten?

Samma heißtet jetz Nolle oder Nolli?

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
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