Strommessung mit Stromwandler

19/09/2008 - 17:04 von Jan Conrads | Report spam
Hallo NG,

da die Lösung mit einer Stromzange Kabel auf Überlast zu überwachen
relativ teuer und und zeitaufwàndig ist, will ich doch eine Lösung
selbst stricken. Geht um die Messung von Strömen im Bereich von max
16-32A , also aller drei Phasen und ggf auch Null. Um Isolationsprobleme
und co zu verringern, will ich das gerne mit Stromwandern realisieren.
Besonders genau braucht es auch nicht zu werden, ich will wissen, ob die
Belastung im Rahmen ist, oder die Last besser verteilt werden muß
(idealerweise bevor mir die Sicherung dies mitteilt). Idee ist nun ne
Rinkerndrossel zu nehmen, In der Mitte den zu messenden Leiter durch und
die am Widerstand abfallende Spannung (wenns geht ohne verstàrkung)
auswerten. Was bràuchte ich hier für ein Material? Würde Amidon 26
(gelb/weiß) passen? Wo ist der genaue Unterschied zwischen Spannungs und
Stromwandler? Im Kernmaterial? Bei Versuchen mit einer kleinen
Ringkerndrossel stellte sich nur wenige mV am recht großen
Anschlußwiederstand ein ( Strom primàr waren so um die 45A), da wàre
wieder ein OPV nötig.

Was meint ihr?


Auf Erleuchtung hoffend


Jan Conrads
 

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#1 j
19/09/2008 - 17:29 | Warnen spam
Jan Conrads wrote:

Bei Versuchen mit einer kleinen
Ringkerndrossel stellte sich nur wenige mV am recht großen
Anschlußwiederstand ein ( Strom primàr waren so um die 45A), da wàre
wieder ein OPV nötig.



Wie viele Windungen hast du den sekundàr?

Ich habe vor Jahren, als der Haushalt meiner Eltern nur mit 10 A
abgesichert war und man, solange die Waschmaschine am Heizen war,
keine anderen großen Verbraucher zuschalten durfte, einen einfachen
Stromwandler gebaut, der gleich an der Wohnungssicherung eine kleine
rote LED betrieben hat. An die Details kann ich mich nicht mehr
erinnern, das muss ein alter Ausgangsübertrager gewesen sein, wie sie
früher in Transistorradios üblich waren. Da der Wandler ja im
reziproken Windungszahlverhàltnis wandelt, braucht man für 10 A : 20
mA ein Verhàltnis von 1:500. Primàr dürften das nur zwei oder drei
Windungen gewesen sein, draußen drauf gewickelt, da wo zuvor mal die
Lautsprecherwicklung war. Die alte Sekundàrwicklung mit ihren
x-hundert Windungen dünnen Drahts hat dann die LED gespeist (können
auch zwei LEDs antiparallel gewesen sein, damit der Kern nicht
vormagnetisiert, und vielleicht auch nur 10 mA durch die LEDs).
cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL

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