Stromversorgungsschaltung für Handgerät mit Akku und USB?

27/10/2008 - 19:39 von Frank Buss | Report spam
Ich glaube es war ein Maxim Chip, den ich letztens gesehen hatte, der das
alles integriert hatte, aber müsste man ja auch leicht konventionell
aufbauen können: Ich stelle mir ein Geràt vor, z.B. ein MP3-Player, der ein
USB-Anschluss hat und über diesen einen integrierten Akku laden kann, aber
auch direkt von dort Strom zieht, wenn an den USB-Port angeschlossen. Gibt
es ja mittlerweile bei vielen Geràten, kennt da einer eine gute und
bewàhrte Schaltung für? Wenn gut lieferbar, meinetwegen auch Maxim Chips.
Microcontroller mit AD-Eingang zur Steuerung und Überwachung der
Ladeschaltung wàre aber auf dem Geràt vorhanden. Das Geràt selber wird mit
3,3V laufen und nicht mehr als ca. 100mA ziehen.

Ganz nobel wàre natürlich sowas wie man es von Zahnbürsten her kennt, also
eine drahtlose Ladung (da das Geràt, für das ich das angedacht habe,
sowieso schon drahtlos kommuniziert). Das Trafo-Konzept selbst dürfte ja
nicht per Patent geschützt sein, müsste man wohl nur große Spulen für
einbauen, oder?

Frank Buss, fb@frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de
 

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#1 Joerg
27/10/2008 - 20:25 | Warnen spam
Frank Buss wrote:
Ich glaube es war ein Maxim Chip, den ich letztens gesehen hatte, der das
alles integriert hatte, aber müsste man ja auch leicht konventionell
aufbauen können: Ich stelle mir ein Geràt vor, z.B. ein MP3-Player, der ein
USB-Anschluss hat und über diesen einen integrierten Akku laden kann, aber
auch direkt von dort Strom zieht, wenn an den USB-Port angeschlossen. Gibt
es ja mittlerweile bei vielen Geràten, kennt da einer eine gute und
bewàhrte Schaltung für? Wenn gut lieferbar, meinetwegen auch Maxim Chips.
Microcontroller mit AD-Eingang zur Steuerung und Überwachung der
Ladeschaltung wàre aber auf dem Geràt vorhanden. Das Geràt selber wird mit
3,3V laufen und nicht mehr als ca. 100mA ziehen.




Gesehen hatte ich das auch mal woanders, koennte TI gewesen sein. Ich
kann mich aber beim besten Willen nicht mehr an Details erinnern, weil
ich das meiste mit diskreten Bauteilen entwickle.


Ganz nobel wàre natürlich sowas wie man es von Zahnbürsten her kennt, also
eine drahtlose Ladung (da das Geràt, für das ich das angedacht habe,
sowieso schon drahtlos kommuniziert). Das Trafo-Konzept selbst dürfte ja
nicht per Patent geschützt sein, müsste man wohl nur große Spulen für
einbauen, oder?




So gross sind die Spulen gar nicht, manchmal haben sie einen
Ferritstab-artigen gedrungenen "Bolzen", ich nehme gern
Schalenkernhaelften. Wieviel Abstand hast Du denn maximal von Innenwand
zu Innenwand? 5-10mm sind ganz gut zu schaffen. Der Trick: Den Wandler
nicht starr auf einer Frequenz betreiben, sondern in Serienresonanz mit
der Primaerwicklung. Damit hat man schonmal die erste Streuinduktivitaet
so gut wie weggeputzt. Mit der sekundaeren muss man entweder leben oder
Klimmzuege mit elektronisch geschalteten Keramik-C machen. Tut aber m.W.
niemand, ganz sicher nicht bei billigen Geraeten wie Zahnbuersten.
Obwohl die ihre Kohle dabei so wie damals Polaroid mit den
Ersatzbuersten machen.

Alles moeglichst sinusfoermig und auf der Sekundaerseite passive PFC,
also dicke Spule in Serie zum Gleichrichter. Sonst koennte die EMV in
die Hose gehen. Geschickterweise versucht man alles irgendwo bei einigen
zig kHz zu erledigen, damit die Fundamental (Grundschwingung?) und
eventuell sogar die dritte Harmonische noch unter den magischen 150kHz
bleiben.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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