Suche "sparsames" Triac

13/08/2013 - 12:26 von Marcel Müller | Report spam
Hallo,

ich habe seit Jahren eine Bastelschaltung im Einsatz, die als Zeitrelais
für Licht dient, dass im ausgeschalteten Zustand keinen Strom zieht.
Genauer gesagt hat die Schaltung nur 3 Anschlüsse. Einen für den
Ein-/Aus-Taster, einen für die Lampe und einen gemeinsamen. Also keine
direkte Stromversorgung.

L --*--+
| |
| / Taster
++ |
N (X)| |+
Lampe ++

Die Sache kann also überall, wo vorher ein Schalter drin war, eingesetzt
werden, ohne eine zusàtzliche Leitung für N zu benötigen. Einmal
drücken: an, Digitaluhr làuft; Zeit abwarten oder nochmal drücken: aus.

Jetzt zum Haken. Die Stromversorgung geht über einen Shuntregler, der
sich aus dem Laststromkreis ein paar Milliampere bei ein paar Volt
abzwackt. Nun ist die Zeit der Glühlampen vorbei und der Strom reicht
nicht mehr aus, um den Stromkreis am laufen zu halten. Knackpunkt ist,
wie ich gemessen habe, der Triac. Ab etwa 7,5 mAeff fàllt hàufiger eine
der Halbwellen aus. Ich nehme mal an, dass der Strom einfach nicht
reicht, um die Sache am laufen zu halten. Derzeit ist ein TIC206 drin.
Das ist das kleinste, was ich in der Grabbelkiste aufgetrieben habe.
Laut Datenblatt will der aber 15 mA sehen, hier geht er schon bis 8,5 mA.

Hat jemand einen Vorschlag für etwas noch genügsameres in der
Verfügbarkeitsklasse Reichelt & Co? Und der Triggerstrom sollte àhnlich
klein sein, wie beim TIC 206. TO220 oder àhnliches wàre auch nett, sonst
bekomme ich Probleme bei der Montage zwischen Blech und Platine.


Marcel
 

Lesen sie die antworten

#1 Dieter Wiedmann
13/08/2013 - 13:06 | Warnen spam
Am 13.08.2013 12:26, schrieb Marcel Müller:

Hat jemand einen Vorschlag für etwas noch genügsameres in der
Verfügbarkeitsklasse Reichelt & Co?



C106M und ein paar Dioden.


Gruß Dieter

Ähnliche fragen