[suse-10.3]: Und immer noch Schriftdarstellungsprobleme

22/09/2007 - 10:43 von Martin Schnitkemper | Report spam
Hallo zusammen,

erwartungsfroh habe ich mir mal den suse-10.3-rc1 auf einer Testmaschine
installiert.

Leider muß ich feststellen, das Novell seine Darstellungsprobleme bezgl.
Schriften in den verschiedenen Anwendungen als anscheinend einziger
Distributor immer noch nicht im Griff hat.

Hier mal ein Screenshot der drei geöffneten Anwendungen OpenOfice-
KDE-Konqueror und Firefox bei einer Auflösung 800x600:
http://home.arcor.de/martin.schnitk...pshot2.png

Drei verschieden Anwendungen, drei verschiedene Schriften in den Menüs und
Dialogen!

Hier zum Vergleich einmal die gleichen Anwendungen bei gleicher Auflösung
unter Mandriva 2007.1, einfach von der Live-CD gebootet ohne irgendwelche
manuellen Eingriffen an Konfigurationsdateien:
http://home.arcor.de/martin.schnitk...pshot1.png

Da stimmt alles, drei verschiedene Anwendungen mit einem einheitlichen
Erscheinungsbild. So wünscht man sich das.

Warum zum Henker bekommt man das bei SuSE/Novell seit Jahren nicht hin?
Haben die Entwickler eigentlich Tomaten auf den Augen oder warum sieht man
diese Unterschiede nicht und àndert das endlich mal?

Überhaupt scheint sich in der zehnmonatigen Entwicklungzeit von suse-10.2
auf suse-10.3 offensichtlich nicht viel getan zu haben.

Und warum werden IDE-Geràte jetzt eigentlich als sdx-Geràte eingebunden?
Solange wie ich mit SuSE und Linux arbeite waren IDE-Geràte immer hdx, und
SCSI-Geràte sdx. Wozu mußte man das jetzt auf einmal àndern? Angeblich lt.
den Versionshinweisen wegen einer "libata". Den Nutzen für den Anwender
kann ich nicht erkennen, es tràgt nur wieder zur Verwirrung bei, vor allem
bei Rechnern mit SCSI- und IDE-Laufwerken. Die (im BIOS) dritte
IDE-Festplatte wird jetzt zum /dev/sda, die beiden SCSI-Laufwerke
zu /dev/sdb und /dev/sdb, wie das IDE-CDROM-Laufwerk hieß weiß ich nicht
mehr genau, irgendwas mit sa-sowieso.

Über Geschmack làßt sich sicherlich streiten, aber die (mal wieder) neuen
Icons in Yast finde ich absolut grottenhàßlich. Alles in so einem düsteren
grau gehalten, nicht flottes und ansprechendes, so richtig altbacken.

Vom aktuellen Softwarestand mal abgesehen sehe ich eigentlich keinen Grund,
von suse-10.2 auf 10.3 zu wechseln. Nach dieser langen Entwicklungszeit
hatte ich eigentlich mehr erwartet, zumindest mal die Beseitigung
altbekannter Probleme wie den Schriften. Eigentlich hàtte man sich ein
Release zum gegenwàrtigen Zeitpunkt sparen und das endgültige Release von
kde-4 abwarten können.

Ich werde mal weiter Mandriva beobachten, das scheint mir im Moment die
ausgereiftere Distribution zu sein,

Martin.
Liebe macht Kind.
 

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#1 Henning Paul
22/09/2007 - 10:53 | Warnen spam
Martin Schnitkemper schrieb:

Leider muß ich feststellen, das Novell seine Darstellungsprobleme
bezgl. Schriften in den verschiedenen Anwendungen als anscheinend
einziger Distributor immer noch nicht im Griff hat.

Hier mal ein Screenshot der drei geöffneten Anwendungen OpenOfice-
KDE-Konqueror und Firefox bei einer Auflösung 800x600:
http://home.arcor.de/martin.schnitk...pshot2.png



Das sah bei mir definitiv noch bei keiner SuSE so aus. Hast Du den
default-Paketvorschlag irgendwie geàndert? Antialiasing ausgeschaltet?

Ich hatte bislang immer einer sehr angenehme Darstellung, àhnlich wie
bei Deinem Mandriva-Snapshot.

Gruß
Henning
henning paul home: http://home.arcor.de/henning.paul
PM: , ICQ: 111044613

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