T-Mobile §303a

09/09/2015 - 15:58 von Jan Völkers | Report spam
Ich habe mir Openvpn aufgesetzt, unter anderem auf TCP/443, damit ich auch
über Proxies etc. eine Verbindung aufbauen kann. Nichtsdestotrotz schlàgt
die Verbindung über das Mobilnetz der Telekom fehl. Im Dump kann man dann
folgendes sehen:

Server
->SYN
<-SYN,ACK

Client
SYN->
<-RST

verstàndlich?!?

d.h. unterwegs wird aus dem ACK ein RST. Das muss also im Telekom Netz
passieren.
Ich schließe daraus, dass die Telekom DPI macht und mittels Heuristik solche
Verbindungsaufbauten entdeckt und diese dann kaputtmacht. Das ist doch
Datenverànderung nach §303 StGB oder sehe ich das falsch?

Gruß Jan
 

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#1 Juergen P. Meier
09/09/2015 - 16:10 | Warnen spam
Jan Völkers :
Ich habe mir Openvpn aufgesetzt, unter anderem auf TCP/443, damit ich auch
über Proxies etc. eine Verbindung aufbauen kann. Nichtsdestotrotz schlàgt
die Verbindung über das Mobilnetz der Telekom fehl. Im Dump kann man dann
folgendes sehen:



Per Default hat du da einen Transparenten Zwangsproxy drin, der SSL
erzwingt.

Server
->SYN
<-SYN,ACK

Client
SYN->
<-RST

verstàndlich?!?

d.h. unterwegs wird aus dem ACK ein RST. Das muss also im Telekom Netz
passieren.



Ach. Such nach "t-mobile zwangsproxy"

Ich schließe daraus, dass die Telekom DPI macht und mittels Heuristik solche
Verbindungsaufbauten entdeckt und diese dann kaputtmacht. Das ist doch
Datenverànderung nach §303 StGB oder sehe ich das falsch?



Nein. Die Telekom erfuellt ihre Seite des Vertrages buchstabengetreu,
den *du* mit ihr geschlossen hast.

Wenn dir das nicht gefaellt, darfst du halt keine solchen Vertraege
machen. Do'h.

PS: Du kannst den Zwangsproxy aber abschalten (lassen). Wie das geht,
erklaert dir eine Suchmaschine deiner Wqahl mit den richtigen Suchbegriffen
gefuettert.

HTH,
Juergen

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