T-Shirt Druck in den 70ern

09/05/2016 - 00:25 von Andreas Kohlbach | Report spam
Ich erinnere mich in einem Hertie Kaufhaus im Jahre 1977 (mag auch 1978
gewesen sein) ein Stelle gesehen zu haben, wo man sich fotografieren
lassen konnte, und dann entweder einen Ausdruck auf Endlospapier
mitnehmen, oder ein T-Shirt drucken lassen konnte. Die Preise dafür
empfand ich aber als saftig - soweit ich das als 10 Jàhriger beurteilen
konnte. Ich stand oft lange dort, weil ich von dieser Technologie
fasziniert war.

Es lief etwa so ab, dass man sein Gesicht von einer schwarz/weiß Kamera
fotografieren ließ. Dann dauerte es eine oder zwei Minuten, und der
Drucker druckte das errechnete Bild aus. Es war allerdings nicht, wie man
das heute machen würde, pixel-orientiert. Die Helligkeitswerte wurden
stattdessen in Buchstaben umgesetzt. Sehr dunkle Werte könnten z.B. vom
"W" dargestellt werden, fast weiße Werte dagegen von einem "i". und ganz
weiß halt von "nichts", also einem Leerzeichen. Der Drucker dürfte ein
Typenrad-Drucker gewesen sein.

Kann sich noch jemand daran erinnern? Ich würde vermuten, dass wo immer
es Hertie oder andere Kaufhàuser in anderen Stàdten gab, dort auch zur
selben Zeit angeboten wurde. Vielleicht auch das Jahr genauer beziffern,
und vor allen, ob man Details zur verwendeten Technologie kennt: was für
ein Computer, Drucker und Software benutzt wurde?

Btw. eine Etage höher waren die damals auch recht neuen Taschenrechner zu
bewundern, von denen ich auch begeistert war. Alle LED, soweit ich mich
erinnere. Noch keine LCD das Jahr. Kurz darauf kamen Schach-Computer
dazu. Einige konnten gar sprechen. Wow! :-)
Andreas
You know you're a redneck if
27. If your neighbors think you're a detective because a cop always brings
you home...
 

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#1 Kay Martinen
09/05/2016 - 01:07 | Warnen spam
Am 09.05.2016 um 00:25 schrieb Andreas Kohlbach:
gewesen sein) ein Stelle gesehen zu haben, wo man sich fotografieren
lassen konnte, und dann entweder einen Ausdruck auf Endlospapier
mitnehmen, oder ein T-Shirt drucken lassen konnte. Die Preise dafür

Drucker druckte das errechnete Bild aus. Es war allerdings nicht, wie man
das heute machen würde, pixel-orientiert. Die Helligkeitswerte wurden
stattdessen in Buchstaben umgesetzt. Sehr dunkle Werte könnten z.B. vom

Kann sich noch jemand daran erinnern? Ich würde vermuten, dass wo immer
es Hertie oder andere Kaufhàuser in anderen Stàdten gab, dort auch zur
selben Zeit angeboten wurde. Vielleicht auch das Jahr genauer beziffern,
und vor allen, ob man Details zur verwendeten Technologie kennt: was für
ein Computer, Drucker und Software benutzt wurde?



Erinnern nicht, weil ich nie lange in Großstàdten war.
Dein Stichwort lautet "ASCII-Art". Und AFAIR gab es schon damals diverse
unix/linux Programme wie 'banner' die z.b. Große Schriftbànder auf
Endlospapier produzierten.

Was du suchst ist quasi die weiterentwicklung davon.
Und kürzlich las ich darüber etwas bei heise, oder in der c't. Genauer
kann ich es dir aber jetzt nicht mehr angeben.

Kay

https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

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