de.talk.unmut.debian now! oder: warum sich Debian einen Sch...dreck um den root=-Kernelparameter schert

24/05/2008 - 19:50 von Henning Paul | Report spam
Hallo NG,

wieder einmal plàdiere ich für die Einrichtung von de.talk.unmut.debian,
denn mit dieser Distribution kann man endlos "Spaß" habe.

Eigentlich sollte man annehmen, der Umzug eines Debian Etch von hda1 auf
hda3 einer neuen, größeren Platte sollte kein Problem für eine
gebràuchliche Distribution darstellen. Mit SuSE Linux und auch openSUSE
z.B. habe ich solche Aktionen schon hàufig erfolgreich abgeschlossen.
Debian aber ist da "schwierig".
Das rsyncen des Dateisystems auf die temporàr extern via USB
angeschlossene neue Platte von Knoppix aus gestaltete sich noch
einfach, auch das Einrichten einer Bootpartition hda1, anpassen
der /etc/fstab und /boot/grub/menu.lst ging schnell von der Hand,
ebenfalls die Installation GRUBs von einer GRUB-Floppy aus. Probleme
mit der initrd erwartete ich nicht, da sich die Hardware nicht
veràndert hatte. Der erste Bootversuch war
ernüchternd: /usr/lib/yaird/exec/run_init bemàngelte das Fehlen
von /dev/console. Ein Boot mit Knoppix bestàtigte aber deren
Vorhandensein. Anscheinend versuchte die initrd
trotz "root=/dev/hda3"-Parameter /dev/hda1 als / einzubinden. Der
Aufruf von mkinitrd.yaird nach Boot von Knoppix und chroot ins neue
System bemàngelte einen Kernelversionsmismatch. Also die alte Platte
wieder eingebaut und chroot in das neue System auf der per USB
angebundenen neuen Platte - es wurde das Nichtvorhandensein
von /dev/hda3 bemàngelt - zurecht, denn die gesuchte Partition hieß
z.Zt. ja auch /dev/sda3... Also war kein Blumentopf zu gewinnen und
bevor ich die initrd entpacke, patche und wieder packe, habe ich lieber
die neue Platte genau so partitioniert wie die alte (nur mit größeren
Partitionen) und die rsync-hronisation erneut angeworfen. Dauert ja nur
2 Stunden...
Ich hasse es, wenn das Ei schlauer sein will als die Henne, wie es bei
yaird der Fall ist. Dieses Verhalten kenne ich sonst nur von Windows.
Debian legt doch sonst auch keinen Wert auf Benutzerfreundlichkeit und
einfache Bedienung, was soll dann yaird?

Gruß
Henning
henning paul home: http://home.arcor.de/henning.paul
PM: henningpaul@gmx.de , ICQ: 111044613
 

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#1 Robert Grimm
24/05/2008 - 20:46 | Warnen spam
Henning Paul wrote:
Ich hasse es, wenn das Ei schlauer sein will als die Henne, wie es bei
yaird der Fall ist. Dieses Verhalten kenne ich sonst nur von Windows.
Debian legt doch sonst auch keinen Wert auf Benutzerfreundlichkeit und
einfache Bedienung, was soll dann yaird?



,-[ apt-cache show yaird ]
| .
| Main shortcomings:
| - Produced ramdisks cannot boot into a different system setup!
| .
| Yaird is good for stable systems, like servers (especially if managed
| remotely) and embedded systems.
| .
| If you need a flexible ramdisk tool, then use initramfs-tools instead.
| .
`-

Gruß
Henning



Rob
Just because you're paranoid doesn't mean they AREN'T after you.

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