Tarifwechsel zu 1&1-Doppelflat - keine Rufnummernmitnahme

19/08/2008 - 15:32 von Ralf Kusmierz | Report spam
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Moin,

GMX bietet seinen DSL_FreeFlat-Kunden an, in den Tarif GMX Doppel-FLAT
6.000 [Basic] zu wechseln - 24-monatige
Vertragsmindestlaufzeitbindung, es gibt ein attraktives Hardwarpaket.

Der Haken: Die bisherigen VoIP-Nummern werden gelöscht und neue
vergeben. Warum übernehmen die die nicht einfach, fragt man sich -
könnte ja auch irgendwie sein, daß man solche Nummern bei potentiellen
Gespràchspartnern bekanntgegeben hat und die die nun in den
Telefonbüchern stehen haben.

Offenbar ist GMX nicht so richtig kommunikativ: Die diesbezügliche
E-Mail vom 5. 8. wurde bis heute mit eisigem Schweigen beantwortet,
dann habe ich mal die Nummer 0800-1013451 angerufen und nachgefragt.
Jawohl, die Mail sei eingegangen.

Zu der Frage, warum das mit der Rufnummernmitnahme (inkl.
Mailboxeinstellungen usw.) nicht gehen würde: Das habe noch kein
Provider geschafft, bei einem Providerwechsel lokalisierte Nummern
mitzuübertragen.

Providerwechsel? - Ja, das sei doch ein Wechsel von GMX zu 1&1...

Aha.

Wegfall des T'kom-Basisanschlusses wàre finanziell durchaus attraktiv,
aber ob das auch klug ist?

Solche Schoten wie oben und gewissen Vorkommnisse machen doch
nachdenklich.

Neulich rief ich jemanden in Münster (Vorwahl 0251) an. Kurz drauf
dann eine Firma in Bremen - der betreffende Mitarbeiter war nicht im
Hause, der Kollege wollte ihm eine Notiz geben, daß er mich
zurückrufen solle. Ob er meine Nummer im Display habe, fragte ich. Ja,
ich riefe wohl aus dem Rheinland an...



Leider hatte ich nicht nachgehakt und mir "meine" angezeigte Nummer
ansagen lassen - aber wie in aller Welt kommt die Rufnummer eines
zuvor *von mit* angerufenen Teilnehmers als /meine/ Absenderkennung in
das Display eines anderen Angerufenen? Hallo, Wolfgang?

(Wenn ich nicht hier schon gelesen hàtte, daß die
Rufnummernübertragung bei VoIP gelegentlich Müll produziert, dann
hàtte ich das jetzt für eine schlichte Einbildung gehalten.)

Warum klappt das mit der Rufnummernübertragung (beim Providerwechsel,
s. o.) nicht? Was konkret spricht dagegen, auf den Basisanschluß zu
verzichten, alles über Internet laufen zu lassen und ca. 10-15 Euro
monatlich zu sparen?

(Kennt jemand einen Trick, wie man sich die selbstaufgesprochenen
Mailbox-Ansagetexte bei GMX auch mal anhören oder herunterladen kann,
kann man ggf. ein .wav-File hochladen?)

Problem FAX: Ich benutze es sehr selten, hàtte diese Option aber
gerne, weil ich eben auch Leute "ohne Internet" kenne. Bisher faxe ich
mittels Fritz!FAX über die Festnetzleitung, das geht bei einer
reinrassigen VoIP-Lösung nicht mehr. Gibt es eine preiswerte
Möglichkeit ohne Grundkosten, irgendwo bildbasiert per Internet zu
faxen, also ein Graphikfile als FAX zu übertragen? (Ich kenne nur
textbasierte Lösungen, die dann die Formatierung mit selbstgewàhleten
unverànderbaren Proportionalschriften versaubeuteln, Bildübertragungen
nicht möglich. Und empfangen können würde man Faxe nun eigentlich auch
gerne (geht bei mir nur per Vorankündigung: man muß mich anrufen und
mir ein FAX androhen, dann starte ich Fritz!FAX und nehme so das FAX
an. Die entsprechenden Pro-Optionen bei den GMX-Postfàchern sind mir
schlicht zu teuer, so selten, wie ich das brauche.

Ich schwanke derzeit bei GMX zwischen Wechsel nach GMX Doppel-FLAT
6.000 oder kündigen wegen Bràsigkeit, aber wohin dann? Arcor kommt als
merkbefreit nicht in Frage (ok, ich kenne auch Kunden, die mit denen
zufrieden sind), und andere Anbieter erscheinen mir auch reichlich
"halbseiden". Als mehr oder weniger seriös würde ich eigentlich nur
1&1 und DTAG ansehen, und zumindest letztere làßt sich diesen Ruf ja
nun auch bezahlen.


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
 

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#1 Erik Vogelgsang
19/08/2008 - 17:07 | Warnen spam
Ralf Kusmierz schrieb:

Ich schwanke derzeit bei GMX zwischen Wechsel nach GMX Doppel-FLAT
6.000 oder kündigen wegen Bràsigkeit, aber wohin dann?



Rechne mal: T-Com kostet 16,37 Euro, Callero-DSL 16000 kostet 9,99 Euro,
dazu die GMX-VoIP-Flat, damit die Nummern erhalten bleiben, macht etwas
über 36 Euro im Monat. Du kannst weiter faxen und bei Stromausfall
notfalls auch telefonieren.

Gruß Erik.

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