Teilautarke Energieversorgung mit Akkus.

30/10/2008 - 14:41 von Oliver Brill | Report spam
Hi.
Ich mache mir gerade Gedanken über eine Teilautarke Energieversorgung
eines Baucontainers. Ein PC und die Beleuchtung des Containers sollen
über Pufferakkus direkt ohne Wechselrichter mit Energie versorgt werden.
D.H. direkt aus Akkus. Nun stellt sich die Frage wie man sowas am Besten
technisch realsiert. Der Generator kann aus Làrmschutzgründen nur zu
bestimmten Tageszeiten laufen, der Strom für die anderen Zeiten muss in
Akkus zwischengespeichert werden.

Zunàchst einmal stellt sich die Frage, welche Spannung man dafür
einsetzt. 24 V DC oder 110 V DC
Bei 24 V hàtte man den Vorteil, dass man Technik aus dem KFZ Bereich
einsetzen könnte. Man könnte die Beleuchtung ohne zusàtzliche
Spannungswandlung mit jeweils in 2 in Reihe geschalteten
Niedervolthalogenlampen machen. Oder einfach 24 V Glühlampen verwenden
(Wohnmobilbedarf oder Lampe auf im KFZ-Bereich übliche Fassungen umbauen)
Es gibt sogar Vorschaltgeràte für Leuchtstofflampen, die mit 24 V
funktionieren. Beim PC müsste man ein spezielles 24 V Netzteil einbauen
und einen TFT mit Kleinspannungseingang verwenden. Gibt ja einige
Modelle mit externem Netzteil.
24 V ist einfach zu realisieren und auch das Laden der Akkus ist kein
Problem, 24 V Ladegeràte gibts ja überall zu kaufen.

110 V hat den Vorteil, dass man mit geringeren Kabelquerschnitten
auskommt und viele Geràte mit 110 V tauglichem Schaltnetzteil direkt
verwenden kann. PC und TFT làuft out of the box problemlos mit 110 V DC,
getestet. Man müsste 110 V Glühlampen einsetzen, die man leider in
Deutschland nicht so ohne weiteres bekommt. (müssen bestellt werden)
110 V DC taugliche EVG für Leuchtstofflampe gibts ebenfalls auf Bestellung.
Vielleicht könnte man sogar noch ne Kaffeemaschine aus den USA direkt
auf DC laufen lassen, der Heizung in der Kaffeemaschine dürfte DC egal sein.
Laden der Akkus ist allerdings etwas aufwàndigter, da das Ladegeràt
selbst gebaut werden müsste. Und ich weiß auch nicht, wie problemlos das
Laden des kompletten Akkublocks ohne Ausgleichsschaltungen funktioniert.
Man könnte auch auf 220 V DC gehen, könnte dann sogar deutsche
Glühlampen und ne deutsche Kaffeemaschine verwenden.
Aber da wird der Aufwand für die Akkus und das Laden nochmal doppelt so
hoch.

Für welche Spannung würdet ihr euch entscheiden?
Was nimmt man da als Steckdose/Stecker? Bei 110 V DC würden sich ja die
US Steckdosen/Stecker anbieten, bei 220V DC könnte man Englische nehmen,
Schukosteckdosen für DC zu verweden ist wegen der Verwechslungsgefahr
nicht so toll. Bei 24 V könnte man einfach die normalen Autosteckdosen
nehmen. Man könnte auch ein CEE Stecksystem für die DC Versorgung
nehmen, ist aber ziemlich globig.
Bei 24 V müsste der PC wohl trotzdem aufgrund der Stromaufnahme fest
angeschlossen werden.

Grüße
 

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#1 Michael Rübig
30/10/2008 - 15:21 | Warnen spam
Hallo,
110V DC kann vermutlich kaum eine Standardsicherung noch zuverlàssig
abschalten. Vor allem nicht die Feinsicherungen in den Geràten.

Michael

Oliver Brill schrieb:
Hi.
Ich mache mir gerade Gedanken über eine Teilautarke Energieversorgung
eines Baucontainers. Ein PC und die Beleuchtung des Containers sollen
über Pufferakkus direkt ohne Wechselrichter mit Energie versorgt werden.
D.H. direkt aus Akkus. Nun stellt sich die Frage wie man sowas am Besten
technisch realsiert. Der Generator kann aus Làrmschutzgründen nur zu
bestimmten Tageszeiten laufen, der Strom für die anderen Zeiten muss in
Akkus zwischengespeichert werden.

Zunàchst einmal stellt sich die Frage, welche Spannung man dafür
einsetzt. 24 V DC oder 110 V DC
Bei 24 V hàtte man den Vorteil, dass man Technik aus dem KFZ Bereich
einsetzen könnte. Man könnte die Beleuchtung ohne zusàtzliche
Spannungswandlung mit jeweils in 2 in Reihe geschalteten
Niedervolthalogenlampen machen. Oder einfach 24 V Glühlampen verwenden
(Wohnmobilbedarf oder Lampe auf im KFZ-Bereich übliche Fassungen umbauen)
Es gibt sogar Vorschaltgeràte für Leuchtstofflampen, die mit 24 V
funktionieren. Beim PC müsste man ein spezielles 24 V Netzteil einbauen
und einen TFT mit Kleinspannungseingang verwenden. Gibt ja einige
Modelle mit externem Netzteil.
24 V ist einfach zu realisieren und auch das Laden der Akkus ist kein
Problem, 24 V Ladegeràte gibts ja überall zu kaufen.

110 V hat den Vorteil, dass man mit geringeren Kabelquerschnitten
auskommt und viele Geràte mit 110 V tauglichem Schaltnetzteil direkt
verwenden kann. PC und TFT làuft out of the box problemlos mit 110 V DC,
getestet. Man müsste 110 V Glühlampen einsetzen, die man leider in
Deutschland nicht so ohne weiteres bekommt. (müssen bestellt werden)
110 V DC taugliche EVG für Leuchtstofflampe gibts ebenfalls auf Bestellung.
Vielleicht könnte man sogar noch ne Kaffeemaschine aus den USA direkt
auf DC laufen lassen, der Heizung in der Kaffeemaschine dürfte DC egal
sein.
Laden der Akkus ist allerdings etwas aufwàndigter, da das Ladegeràt
selbst gebaut werden müsste. Und ich weiß auch nicht, wie problemlos das
Laden des kompletten Akkublocks ohne Ausgleichsschaltungen funktioniert.
Man könnte auch auf 220 V DC gehen, könnte dann sogar deutsche
Glühlampen und ne deutsche Kaffeemaschine verwenden.
Aber da wird der Aufwand für die Akkus und das Laden nochmal doppelt so
hoch.

Für welche Spannung würdet ihr euch entscheiden?
Was nimmt man da als Steckdose/Stecker? Bei 110 V DC würden sich ja die
US Steckdosen/Stecker anbieten, bei 220V DC könnte man Englische nehmen,
Schukosteckdosen für DC zu verweden ist wegen der Verwechslungsgefahr
nicht so toll. Bei 24 V könnte man einfach die normalen Autosteckdosen
nehmen. Man könnte auch ein CEE Stecksystem für die DC Versorgung
nehmen, ist aber ziemlich globig.
Bei 24 V müsste der PC wohl trotzdem aufgrund der Stromaufnahme fest
angeschlossen werden.

Grüße

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