tele.ring: Zahlscheinwechsel-Geb

20/01/2010 - 10:19 von Pascal Le Bail | Report spam
Gestern erhielt ich (genauer gesagt mein verstorbener Vater) einen Brief
von tele.ring (bzw. T-Mobile). Das Kuvert enthielt eine Rechnung über 5
Euro für den "Wechsel auf Zahlschein" sowie einen Zahlschein, mit dem
diese 5 Euro einzuzahlen wàren (samt Allonge mit der Info, dass man sich
durch einen Umstieg auf Einzugsermàchtigung Bankwege und -gebühren
ersparen könne). Andere Posten fanden sich auf der Rechnung nicht.

Dazu ist zu bemerken, dass der letzte unter der betreffenden Kundennummer
geführte Anschluss im Juli 2009 gekündigt wurde. Alle bisherigen
Rechnungen wurden per Kreditkarte bezahlt, seit September 2009 gab es
keine Rechnungen mehr, und mangels unter dieser Kundennummer
existierender Vertràge konnten bzw. können auch keine Kosten mehr
anfallen. Es wurde natürlich niemals ein Wechsel auf Zahlschein bestellt.

Ein Anruf bei der Hotline klàrte die Sache recht flott. T-Mobile hatte
von der Sperre der Kreditkarte meines verstorbenen Vaters erfahren (diese
erfolgte Mitte November), und in einem solchen Fall wird offenbar
automatisch - und kostenpflichtig! - auf Zahlschein umgestellt. Dass
dadurch ungefragt eine Gebühr von 5 Euro anfàllt, selbst dann, wenn es
keine offenen Rechnungen gibt bzw. geben kann, finde jedenfalls recht
seltsam.

Mir wurde zugesagt, dass ich die 5 Euro nicht bezahlen müsse und diese im
Zuge der nàchsten Rechnung wieder gutgeschrieben werden. Das finde ich
echt nett ;-)

Grüße,
Pascal Le Bail, Wien
 

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#1 Daniel AJ Sokolov
20/01/2010 - 18:07 | Warnen spam
On 2010-01-20 10:19 wrote Pascal Le Bail:
Ein Anruf bei der Hotline klàrte die Sache recht flott. T-Mobile hatte
von der Sperre der Kreditkarte meines verstorbenen Vaters erfahren (diese
erfolgte Mitte November), und in einem solchen Fall wird offenbar
automatisch - und kostenpflichtig! - auf Zahlschein umgestellt. Dass
dadurch ungefragt eine Gebühr von 5 Euro anfàllt, selbst dann, wenn es
keine offenen Rechnungen gibt bzw. geben kann, finde jedenfalls recht
seltsam.



Ich würde einmal ein ernstes Wort mit der Bank reden. Es geht doch ein
beliebiges Unternehmen, mit dem keine Geschàftsbeziehung besteht, nichts
an, was mit einer Kreditkarte passiert.

Und ich würde ernsthaft darüber nachdenken, die Datenschutzkommission
damit zu befassen.

MfG
Daniel AJ


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