Telehouse: Exzellente Stromversorgung ist für Frankurt zur Standortqualität geworden

15/07/2014 - 08:45 von Business Wire
Telehouse: Exzellente Stromversorgung ist für Frankurt zur Standortqualität geworden

Der Energieverbrauch großer Rechenzentren steigt kontinuierlich. Die heutige Server-Generation ist trotz hoher Leistungsdichte deutlich sparsamer im Stromverbrauch. Ein wertvoller Beitrag für Energieeffizienz. Der Bedarf für virtuelle Anwendungen, wie Cloud Computing oder die Zukunft der multimedialen Streaming Dienste wächst zukünftig stark. Diese Anwendungen über Hosting in Rechenzentren abzubilden, erfordert sehr hohe Verfügbarkeiten der digitalen- und Versorgungsinfrastruktur am Standort. Die Dichte an Glasfasernetzen und Güte der Energieversorgung machen Frankfurt/M. zum attraktiven Wirtschaftsstandort und international wichtigen Daten-Hub. Energieversorgung ist ein Schlüsselfaktor zur Bewertung der Standortqualität geworden.

Um gesicherte Stromversorgung langfristig bereit zu stellen, bedarf es der Verbrauchs- und Trendanalysen im Rechenzentrumsmarkt. Planung und Investitionen in die Infrastruktur sind unabdingbar. Auf dem Rechenzentrumscampus der Telehouse Deutschland GmbH errichtet die Mainova AG darum ein neues Umspannwerk, um der intensiven Stromversorgung der Rechenzentrumsbranche auch zukünftig gerecht zu werden. Am 2. Juli 2014 fand der symbolische Erste Spatenstich auf dem Campus statt. Für die Informationstechnologie (IT) und Telekommunikationsindustrie und damit auch für Rechenzentrumsbetreiber ist eine sichere und hochverfügbare Stromversorgung ein Schlüsselfaktor für Funktion und Ausfallfreiheit. Diese Servicequalität bieten die Mainova AG und die Netzdienste Rhein-Main GmbH als Versorgungspartner in bewährter und höchstzuverlässiger Art und Weise seit vielen Jahren.

„Wir liegen mit der durchschnittlichen Ausfallzeit im Jahr bei rund 8 Minuten, andere Städte im Gegensatz dazu bei 12 bis 15 Minuten. Die Rechenzentren verbrauchen 20% des Stroms in Frankfurt/M. Damit ist die Branche ein sehr großer Energieverbraucher. Die großen Rechenzentren sind aber auch als Energiesparer zu betrachten. Der Betrieb ist bei den professionellen Anbietern von Colocationsflächen für IT-Outsourcing stringent auf Energieeffizienz ausgerichtet. Diesem Sektor in Frankfurt Rhein-Main qualitativ hochwertige Stromversorgung jederzeit zur Verfügung zu stellen, verstehen wir als unsere Kernaufgabe. Unsere Investition in ein weiteres Umspannwerk ist ein Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Frankfurt am Main“, stellt Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG, in seiner Rede zum Ersten Spatenstich heraus.

Die Mainova investiert in der ersten Ausbaustufe rund 12 Millionen Euro in dieses Bauvorhaben. Telehouse stellt ein 1.200 Quadratmeter großes Grundstück für das Gebäude zur Verfügung. In diesem zukünftigen Umspannwerk wird der Strom mit einer Spannung von 110.000 Volt auf 30.000 Volt transformiert. Nicht nur für die Rechenzentren in der Kleyerstraße ist das ein Versorgungsvorteil.

„Eine ungewöhnliche hohe Dichte an Rechenzentren, Glasfasernetzen und der weltweite größte Internetknotenpunkt DE-CIX machen Frankfurt am Main zu der digitalen Schaltzentrale in Kontinentaleuropa. Das ist ein verteidigungsfähiger Wettbewerbsvorteil, der den hier vernetzten Unternehmen konkret nutzt und Grundlage für weitere Innovationen ist. Die herausragend sichere Energieversorgung, die von der Mainova seit Jahren geboten wird, gehört zu dieser Stärke.

Wir können Energie und Datennetze nicht mehr getrennt voneinander denken. Umso kritischer sehen wir die durch das EEG verursachten Strompreiserhöhungen, die die internationale Wettbewerbsfähigkeit der digitalen Infrastrukturbetreiber schon heute beeinträchtigt", betont Bernhard Pussel, Vorstandsvorsitzender des Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V.

Der Verein Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V. hat in 2013 eine Studie erstellt mit dem Titel: “Die Bedeutung der digitalen Infrastrukturen für FrankfurtRheinMain“. Gegenstand der strukturellen Untersuchung war der Zusammenhang zwischen dem Vorhandensein digitaler Infrastrukturen und den Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung in der Region. Danach zählen digitale Infrastrukturen zur Basisinfrastruktur der Metropolregion. Sie bieten den ansässigen Schlüsselindustrien die innovative Basis für Geschäftserfolg. Hochverfügbare Strombereitstellung und sichere Rechenzentrumsinfrastrukturen sind essentiell für die Metropolregion und reduzieren operative Geschäftsrisiken – lokal wie international. Bei der Beurteilung der Kernbereiche der digitalen Infrastrukturen haben 88% der befragten Experten und Unternehmensvertreter Rechenzentrumsinfrastrukturen angegeben. Mit 82% sind die Infrastrukturen wie Glasfaser und die TK- und Internetinfrastrukturen, inklusive der Adressraumverwaltung, bewertet worden. Die Stromversorgungsinfrastrukturen erachteten 76% als wichtig. Bei den entscheidenden Faktoren für die getroffene Standortwahl hatten die hohe Dichte an Industrieunternehmen, die Lebensqualität und verlässliche Stromversorgung mit je 82% das gleiche hohe Ranking.

„Aktuell liegt die Leistungsaufnahme eines DE-CIX Knotens in Frankfurt im Durchschnitt bei zirka 100 Kilowatt. Bis 2020 antizipieren wir bei der bisherigen Datenentwicklung einen Anstieg auf 250 Kilowatt. Der Datenverkehr, der über unseren Internetknoten transportiert wird, beträgt im Spitzendurchsatz 3 Terabit/Sekunde. Um das zu leisten, ist die extrem sichere Stromverfügbarkeit in Frankfurt/M. für uns ebenso unabdingbar, wie für die hiesigen Rechenzentrumsbetreiber“, verleiht Frank Orlowski, Marketingleiter der DE-CIX Management GmbH dem Kriterium Stromverfügbarkeit Nachdruck.

Für Telehouse wird Stromverfügbarkeit mit dem zukünftigen Umspannwerk auf dem eigenen Rechenzentrumscampus, das in zwei Jahren in Betrieb gehen wird, ein Standortvorteil.

„Die Mainova AG agiert im Zuge des Zuwachses an Rechenzentrumsflächen und des Stromverbrauches pro-aktiv. Die Rechenzentrumsbetreiber in Frankfurt/M. schätzen den Energieversorger seit Jahren für die Zuverlässigkeit. Das betrifft die permanente Verfügbarkeit und Strommenge, die gebraucht wird. Wir begrüßen es, dass dieses neue Umspannwerk hier errichtet wird. Dies erweitert die Redundanz bezüglich der Anschlussleistung, fasst Dr. Béla Waldhauser, Chief Executive Officer der Telehouse Deutschland GmbH zusammen.

Über Telehouse

Telehouse stellt weltweit Premium-Rechenzentren und Netzwerkanbindungen zur Verfügung, die zusammen mit dem Management von ITK-Lösungen eine sichere und leistungsfähige Plattform für geschäftskritische IT-Systeme schaffen. 1989 gegründet, wurde Telehouse der erste neutrale Colocation-Anbieter Europas. Heute arbeitet das Unternehmen im Zentrum einer globalen Internet- und Telekommunikationsinfrastruktur, um weltweit mehr als 1.000 führende Unternehmen, von kleinen Start-Ups, bis zu multinationalen Konzernen verschiedenster Industrien, eine unterbrechungsfreie Betriebskontinuität zu gewährleisten. Telehouse ist die Tochtergesellschaft von KDDI, einem weltweit agierenden Telekommunikationskonzern, der von Global Fortune zu einem der 300 umsatzstärksten Unternehmen gewählt wurde. Weitere Infos über Telehouse Frankfurt finden Sie unter: http://www.telehouse-rechenzentrum.de

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Source(s) : Telehouse