Temperaturmessung in einem Einfamilienhaus

08/06/2009 - 07:03 von Albrecht Mehl | Report spam
Wir planen ein Haus, und da soll die Temperatur, vielleicht auch die
relative Feuchtigkeit, an verschiedenen Stellen gemessen und zentral
angezeigt werden. Da ich nicht sonderlich viel Erfahrung in solchen
Bastelprojekten habe, bitte ich um Ratschlàge. Die Fragen sind
sicherlich schon anderweitig gelöst. Daher reicht vielleich auch schon
der Hinweis auf einschlàgige Internetseiten - ich habe leider nichts
gefunden, vielleicht die falschen Fragen gestellt - oder ein Buch.

Als Rechner stelle ich mir das Real Time Training Board, das die Firma
IEP vertreibt, vor. Nàhere Informationen dazu unter

http://rttb.iep.de/index.php5?title=Hauptseite

dort speziell unten Veröffentlichungen, Handbuch. Auf S. 5 ist dort zu
lesen, daß der Rechner 16 digitale und 32 analoge Anschlüsse hat.

1. Sensor
==
Die Temperatur sollte zwischen etwa 0 Grad und 30 Grad mit einer
Genauigkeit von 0,5 Grad gemessen werden. Einige Sensoren sollen in die
Mauer fest eingemauert werden, sprich langlebig sein. Außerdem dürfen
sie nicht sonderlich teuer sein, da Bauherren sowieso nicht übermàßig
viel Geld für Zusatzprojekte haben.

2. Schaltungsprinzip
=
Zunàchst bieten sich die analogen Eingànge des Rechners an. Aber ...
wird durch den langen Weg innerhalb des Hauses - bis zu 30 m - nicht die
Messung zu ungenau? Ist es sinnvoll, den Sensor als Teil eines
Multivibrators zu schalten und dann die Wiederholfrequenz oder àhnliches
digital auszuwerten?

3. Projekt

Hat irgendjemand - z.B. eine Zeitschrift - für solche Anwendungen mal
ein Projekt veröffentlicht, so daß man sich anhàngen könnte, eventuell
sogar fertige Platinen kaufen könnte?

Es versteht sich von selbst, daß auch Bemerkungen, die über meine Fragen
hinausgehen, willkommen sind.

A. Mehl
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D-64291 Darmstadt, Germany|lesenswert
Johannes Fried, Das Mittelalter
 

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#1 Heinz Schmitz
08/06/2009 - 08:33 | Warnen spam
Albrecht Mehl wrote:

Wir planen ein Haus, und da soll die Temperatur, vielleicht auch die
relative Feuchtigkeit, an verschiedenen Stellen gemessen und zentral
angezeigt werden. Da ich nicht sonderlich viel Erfahrung in solchen
Bastelprojekten habe, bitte ich um Ratschlàge.



Zur Messung der Feuchte reicht bei mir ein altes Hygrometer oben
im Flur (Wasserdampf steigt nach oben). Die Feuchte regele ich
durch angemessenes Verhalten - da gibt es viel weniger Variabilitàt
als bei der Heizungsregelung.

Für die Temperaturen:
- Als erstes bedenke man den Energieverbrauch der Sache. Er sollte
wesentlich niedriger sein als die erhoffte Einsparung.
- Als zweites: Man hat Zeit, denn die Temperaturànderungen in der
Bude gehen langsam vor sich. Man braucht auch nix mit Realtime.
- Als drittes bedenke man die Art der Datenübertragung, denn die
Distanzen im Haus sind größer als der Labortisch. Ich bin gegen Funk,
denn ich bin immer da gegen Funk, wo er nicht unbedingt nötig ist.
Also plane man genügend Leerrohre für Kabel ein (früher führte man
alles im Keller ins Haus - seit der Solartechnik sollte man auch den
Zugang vom Dach her berücksichtigen, ggf auch vom Garten her,
wenn mal eine Wàrmepumpe sein sollte).
- Als viertes: Der zu messende Temperaturbereich ist nicht groß.
Inclusive der Außentemperaturüberwachung muß man einen Bereich
von, na, -30 bis +100 Grad können. Da hat man viel Spielraum bei
den Sensoren, von der Basis-Emitterdiode eines alten Transistors
bis zum online ersteigerten Vaillant-Temperaturfühler.
- Als fünftes braucht man nur noch die Details :-).

Grüße,
H.

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