Temporäre Entropieabnahme: Gay-Lussac'sche Überströmversuch?

22/04/2011 - 17:16 von Anonymous | Report spam
Stimmt es, das der Gay-Lussac'sche Überströmversuch zeigt, das /jedes/
System mit endlichen vielen Teilchen wieder reversibel ist?

Oder handelt es sich viel mehr nur um ein "lokales Phànomen"?

Es ist ja bereits aus mathematischen Kontext bekannt, dass bei
bestimmten Systemen endlicher Größe jeder Zustand reversibel ist, ja
sogar erreicht wird:
http://de.wikipedia.org/w/index.php...&oldid‡703059

Äquivalent zum bekannten Gedankenspiel des "Boltzmann-Gehirns" könnte
man doch auch davon ausgehen, dass das, was wir heute "Kosmos" oder "das
bekannte Universum" nennen in Wahrheit nur ein Grenzfall ist.
http://frag.wikia.com/wiki/Was_ist_...ann-Gehirn

Die Überlegung lautet wie folgt: Wir müssen davon ausgehen, dass der
menschliche Beobachtungsstandpunkt in keiner Weis ausgezeichnet ist, das
heißt, dass wir alles im Prinzip genauso sehen wie ein beliebiger
Beobachter. (Kosmologisches Prinzip)
Wenn wir uns nun die Entwicklung des Universums vorstellen, und den
Gedanken, dass es sowas wie lokale temporàre Entropieabnahmen geben
könnte (also auch so etwas wie Boltzmann-Gehirne), festhalten, dann ist
es höchst verwunderlich, warum wir "gewöhnliche" Beobachter und keine
Boltzmann-Gehirne sind.
Wàre es also möglich, dass das Universum in Wahrheit sehr viel àlter ist
als wir denken und die Entropie außerhalb unseres Beobachtungsbereiches
einfach schon zu stark ist? Das wir also quasi in einer
"Wiederherstellung" des bekannten Ereignisses leben?
 

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#1 udsi
22/04/2011 - 17:25 | Warnen spam
On 22 Apr., 17:16, Anonymous wrote:
Stimmt es, das der Gay-Lussac'sche berstr mversuch zeigt, das /jedes/
System mit endlichen vielen Teilchen wieder reversibel ist?

Oder handelt es sich viel mehr nur um ein "lokales Ph nomen"?

Es ist ja bereits aus mathematischen Kontext bekannt, dass bei
bestimmten Systemen endlicher Gr e jeder Zustand reversibel ist, ja
sogar erreicht wird:http://de.wikipedia.org/w/index.php...&oldid‡703059

quivalent zum bekannten Gedankenspiel des "Boltzmann-Gehirns" k nnte
man doch auch davon ausgehen, dass das, was wir heute "Kosmos" oder "das
bekannte Universum" nennen in Wahrheit nur ein Grenzfall ist.http://frag.wikia.com/wiki/Was_ist_...ann-Gehirn

Die berlegung lautet wie folgt: Wir m ssen davon ausgehen, dass der
menschliche Beobachtungsstandpunkt in keiner Weis ausgezeichnet ist, das
hei t, dass wir alles im Prinzip genauso sehen wie ein beliebiger
Beobachter. (Kosmologisches Prinzip)
Wenn wir uns nun die Entwicklung des Universums vorstellen, und den
Gedanken, dass es sowas wie lokale tempor re Entropieabnahmen geben
k nnte (also auch so etwas wie Boltzmann-Gehirne), festhalten, dann ist
es h chst verwunderlich, warum wir "gew hnliche" Beobachter und keine
Boltzmann-Gehirne sind.
W re es also m glich, dass das Universum in Wahrheit sehr viel lter ist
als wir denken und die Entropie au erhalb unseres Beobachtungsbereiches
einfach schon zu stark ist? Das wir also quasi in einer
"Wiederherstellung" des bekannten Ereignisses leben?



War Lussac wirklich gay ?

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