Terminierung von Busleitungen

13/10/2012 - 17:55 von Holger | Report spam
Moin allerseits,

ich verdrahte einen Aufbau mit einem etwas àlteren DSP auf Lochraster.
Dessen Leitungen sind im Reset-Zustand auf Tri-State geschaltet. In
Apllikationsschriften und auch in Bastelschaltungen von der c't werden
diese Leitungen, obwohl hochohmig, nicht terminiert. Mir geht durch den
Sinn, 15kOhm als Pullup-Widerstand auf jeder Leitung einzusetzen. Würde
ich den fehlen lassen, wàren der Stromverbrauch und die Last auf den
Busleitungen geringer, aber wenn Tri-State gleich "so gut wie nicht mehr
da" heißt, hàtte ich MOS-Eingànge in der Luft hàngen: Mr. Latch-Up làßt
grüßen. Was ist hier die angesagte Lörung?

Grüße, Holger
 

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#1 Rafael Deliano
13/10/2012 - 19:13 | Warnen spam
Dessen Leitungen ... auf Tri-State geschaltet.



Das war bei CPUs auf dem Datenbus im Betrieb
hàufig der Fall. Durch die Eingangskapazitàt
auf dem Bus blieb der Pegel aber trotzdem auf dem Logikpegel
der zuletzt aktiv getrieben wurde.

Bei besseren CPUs ( nicht 6502 ) wurde im Reset sogar der
Adressbus auf tristate geschaltet um das Testen der Boards
zu erleichtern.

terminiert. 15kOhm als Pullup-Widerstand



Da sollte man die Terminologie sorgfàltiger wàhlen:
wenn man Bus mit sehr langen Leitungen terminieren will
will man sich an die Leitungsimpedanz annàhern die sehr
viel niederohmiger ist.

Latch-Up



Völlig andere Baustelle,
für den Effekt benötigt man Überspannung.

MfG JRD

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