Testament mit RSA

27/06/2009 - 14:12 von Bernhard Helmes | Report spam
Einen erfreulichen guten Tag,

Welche Bitlaenge sollte man für das RSA-Kryptosystem verwenden,
um ein mathematisches Testament 5 Jahre zu schützen.

Freundliche Grüße von den Primzahlen
Bernhard

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pi@devalco.de
 

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#1 Ralf . K u s m i e r z
27/06/2009 - 15:41 | Warnen spam
X-No-Archive: Yes

begin quoting, Bernhard Helmes schrieb:

Welche Bitlaenge sollte man für das RSA-Kryptosystem verwenden,
um ein mathematisches Testament 5 Jahre zu schützen.



Wie willst Du den Schlüssel schützen?

Praktische Antwort: Wenn alle Rechner der derzeit eine Million Jahre
brauchen würden, um die Faktorisierung hinzukriegen, dann dürfte ein
Sicherheitsfaktor von 100 in der erforderlichen Rechenzeit mit
heutigen Möglichkeiten ausreichen, daß das auch in fünf Jahren noch
sicher ist. Im übrigen kann man ein Überraschungsei verwenden: Die
entschlüsselte Nachricht ist selbst eine verschlüsselte, dann haben
die Entschlüßler keine Lust mehr, nochmal von vorne anzufangen, weil
sie nicht wissen, wei oft sich das Spielchen wiederholt - zehn- oder
hundertmal verschlüsseln wàre ja kein Ding der Unmöglichkeit und auch
bei der "legalen" Entschlüsselung nicht unzumutbar.

Aber reicht es nicht, bzw. wàre es nicht zweckmàßiger, das Original
irgendwo in den Safe zu packen und nur einen Hash zu veröffentlichen,
der die Authentizitàt belegt? Es geht ja bei Prioritàten nicht um den
Inhalt, sondern um den Nachweis des Hinterlegungszeitpunkts, also
müßte so ein Hash von möglichst vielen Garanten datiert und signiert
werden.


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus

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