THD-Untersuchung mit Labormitteln

29/10/2007 - 09:26 von Martin J | Report spam
Hallo!

Kürzlich ist mir eine bahnbrechende (*) Idee gekommen, wie man
sich einigermassen anschaulich die Verzerrungen eines Audio-
Verstàrkers am Oszi betrachten kann.

Man nehme das Eingangssignal sowie das Ausgangssignal und
lege es (nach geeigneter Pegelanpassung und ggf. Phasendrehung)
auf die Eingànge eines Summierverstàrkers. Am Ausgang dieses
Summierverstàrkers sollte dann nur die Differenz zwischen Ein-
und Ausgang zu sehen sein und damit nur das, was der Verstàrker
so an Verzerrungen absondert.

Spricht da grundsàtzliches dagegen? Wenn nein, hat jemand
Erfahrungen mit der Dimensionierung und/oder Bauteilwahl?
Links zum Thema sind natürlich ebenfalls gerne gesehen.

Martin

(*) Mir ist klar, daß das ganze sooooo einen Bart hat, aber ich
finde ums Verrecken keinen Einstieg in die Materie...
 

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#1 Wolfgang Draxinger
29/10/2007 - 09:37 | Warnen spam
Martin J wrote:

Spricht da grundsàtzliches dagegen? Wenn nein, hat jemand
Erfahrungen mit der Dimensionierung und/oder Bauteilwahl?
Links zum Thema sind natürlich ebenfalls gerne gesehen.



Jedes bessere 2-Kanal Oszilloskop bietet genau dafür einen Modus,
in dem die Signale aus beiden Kanàlen summiert werden. Weiterhin
bieten fast alle Oszis die Möglichkeit, das Signal auf einem
oder beiden Kanàlen zu invertieren und für den 2. Kanal eine
zusàtzliche Zeitbasis, die man gegenüber der 1. Zeitbasis
verschieben kann. Mit Hilfe der Vertikalskalierung (evtl. unter
Zuhilfenahme der sonst eher verpönten VAR-Einstellung) kann man
so genau das erreichen, was Du hier vorschlàgst.

Ja das hat einen Bart und geht mit jedem besseren Oszi mit
Bordmitteln.

Wolfgang Draxinger
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