Theoriefrage Superposition

16/08/2010 - 11:52 von G | Report spam
Hallo,

ich stehe gerade auf dem Schlauch. Und zwar stelle man sich ein Netzwerk
mit - sagen wir - zwei (idealen) Spannungsquellen U1 und U2 vor. Außerdem
ein paar Widerstànde. Wie die angeordnet sind ist völlig egal -
Hauptsache es gibt einen Widerstand Rl, der von beiden Spannungsquellen
mit einem Strom (!=0) versorgt wird.
Nun löst man so etwas ja mit der Superposition: Spannungsquellen zu
Kurzschlüssen, Stromquellen zu Leerlauf und bestimmt für jede einzelne
Quelle ihren Anteil an U und I und addiert die Ergebnisse
vorzeichenrichtig auf. Alles kein Thema.
Das geht so für Spannung und Strom. Aber wie geht das mit Leistungen?
Leistungen sind nicht linear und damit làsst sich Superposition nicht
anwenden. Ich kann zwar den Anteil der Quelle U1 an der Leistung Pl und
auch den der Quelle U2 daran berechnen, jedoch darf ich die Werte nicht
einfach addieren. Wie mache ich es dann?

Grüße!
 

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#1 Rafael Deliano
16/08/2010 - 13:20 | Warnen spam
Wie ... ist völlig egal



Bei willkürlichen Voraussetzungen
kommt man ganz gut zu willkürlichen
Ergebnissen.

Hauptsache es gibt einen Widerstand Rl,
der von beiden Spannungsquellen
mit einem Strom (!=0) versorgt wird.



Warum nicht konkretes Beispiel:

00 @0
+--R3+R2--+
| | |
U1 V R10 U2V
| | |
GND GND GND

Das geht so für Spannung und Strom.
Aber wie geht das mit Leistungen?



Wenn man Strom und Spannung am
Widerstand R1 hat kann man ja dessen
Gesamtverlustleistung berechnen.

Ich kann zwar den Anteil der Quelle U1
an der Leistung Pl und auch den der
Quelle U2 daran berechnen,



Spannung an R1 ist einheitlich. Man
kann mit den beiden getrennten Strömen
( die überlagern sich ja problemlos )
zwei Teilverlustleistungen berechnen.

làsst sich Superposition nicht anwenden



Es wàre sicher in der Literatur angegeben
wenns für Leistung praktikabel wàre.

MfG JRD

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