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Thermodynamik bei Heizkoerpern

28/02/2014 - 15:33 von Helmut Wuensch | Report spam
Hallo!

Ich beschàftige mich gerade mit der Funktions-
weise von Heizkostenverteilern und habe u.a.
ein Verstàndnisproblem:
Ein Heizkörper gibt seine Wàrme durch Strahlung
und Konvektion ab. Mich interessiert hier die
Konvektion: Wie breit ist der Luftstrom vor dem
Radiator? (bei normalem Heizen in einer Wohnung)
Warum? Der elektronische Heizkostenverteiler hat
2 Sensoren: einer hinten, der die T des Radiators
misst und einer vorn, so ca. 1 bis 1,5 cm *vor*
dem Heizkörper in der Geràtehülle und der soll
die *Raum-T* messen. D.h. für mich Laien, dass
der Luftstrom weniger als ca. 1,5 cm breit ist,
oder? Ist dies realistisch?

Und noch'ne Frage:
Das eingebaute Messwerk ist ein Microcontroller,
der den "Verbrauch" eines Norm-Heizkörpers als
"Einheiten" misst, (die dann in der Abrechnung
zu den Gesamt-Einheiten ein Verhàltnis ergeben.
Nachdem die gemessenen "Verbrauchs"-Einheiten
mit 'nem Faktor multipliziert wurden, der die
Leistung des gemessenen Heizkörpers zum genorm-
ten HKs berücksichtigt.)
Das Rechenwerk müsste m.M.n. irgendwie mit der
Formel (T1 - T2) / T2 (oder T1) arbeiten; wobei
T in Kelvin ist. (Ist dieser Gedanke richtig?
Ist aber nicht ganz so wichtig, wenn ich's nicht
weiß.) :-)

Vielen Dank schon 'mal für Eure Antworten, die
mich sehr interessieren!

cu Helmut
 

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#1 Hans-Peter Diettrich
01/03/2014 - 04:31 | Warnen spam
Helmut Wuensch schrieb:
Hallo!

Ich beschàftige mich gerade mit der Funktions-
weise von Heizkostenverteilern und habe u.a.
ein Verstàndnisproblem:
Ein Heizkörper gibt seine Wàrme durch Strahlung
und Konvektion ab. Mich interessiert hier die
Konvektion: Wie breit ist der Luftstrom vor dem
Radiator? (bei normalem Heizen in einer Wohnung)
Warum? Der elektronische Heizkostenverteiler hat
2 Sensoren: einer hinten, der die T des Radiators
misst und einer vorn, so ca. 1 bis 1,5 cm *vor*
dem Heizkörper in der Geràtehülle und der soll
die *Raum-T* messen. D.h. für mich Laien, dass
der Luftstrom weniger als ca. 1,5 cm breit ist,
oder? Ist dies realistisch?



Kannn ich nicht sagen. Die Berechnung und Verteilung der Heizkosten ist
meist Schlamperei, die allenfalls dem Betreiber nützt. Z.B. wurde auch
schon ein komplettes Hochhaus ausschließlich von den Bewohnern des
obersten Stockwerks geheizt, weil die darunterliegenden Wohnungen
alleine von den Steigleitungen beheizt wurden.

Die von den Heizkörpern (einzeln oder einer kompletten Wohnung)
abgegebene Wàrmemenge ließe sich realistisch durch Messung der
Temperaturdifferenz des Heizwassers ermitteln (Eintritt/Austritt), plus
Durchflußmenge. Aber so eine Meßmethode scheint mir
politisch/wirtschaftlich unerwünscht zu sein, mit anderen Methoden làßt
sich viel mehr tricksen.

DoDi

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