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Thermodynamik im K

08/10/2008 - 17:25 von Stefan Palme | Report spam
Hallo,

vorweg: ich bin kein Physiker, das Thema interessiert mich insofern nur,
weil ich heute schon den ganzen Tag darüber nachdenken muss, ohne so recht
zu einer Lösung zu kommen...

Wir haben in der Firma einen kleinen Kühlschrank, der i.d.R. fast leer
ist. Seit einigen Wochen lagern jedoch mehrere große gefüllte
Wasserflaschen darin.

Der Kühlschrank ist so klein (bzw. die Flaschen so groß), dass sie einen
guten Teil der Füll-Kapazitàt des Kühlschranks beanspruchen (ich schàtze
zwischen 10 und 20 Prozent).

Nun habe ich mich gefragt: ist es vllt. sogar vorteilhaft, dieses viele
kalte Wasser im Kühlschrank zu haben? Konkret geht es um den Fall, wenn
jemand die Kühlschranktür öffnet. Dadurch kommt es ja wohl zum
Temperaturausgleich mit der Umgebung. Wenn der Temperatursensor des
Kühlschranks fein genug wàre und er immer SOFORT beginnen würde,
Abweichungen von der Zieltemperatur auszugleichen, müsste der Kühlschrank
also auch sofort anfangen, die "zu viele Wàrme" abzuführen.

Nun glaube ich, dass es prinzipiell egal ist, ob die zugeführte Wàrme in
der Kühlschrankluft oder im Wasser landet - letztendlich muss die ja
wieder abgeführt werden, und bei gleicher Wàrmemenge wird dafür auch
die gleiche Energie benötigt (oder ist das schon ein Trugschluss?)

Die eigentliche Frage für mich ist: gelangt evtl. WENIGER (oder gar MEHR?)
Wàrme in den Kühlschrank, wenn dort volle Wasserflaschen drin stehen?
Dann müsste ja auch weniger (oder mehr) Wàrme abgeführt werden... und
dann wàre mein Kühlschrank "energiesparend", wenn ich den nicht genutzten
Platz mit Wasserflachen füllte :-)

Mit der fachlich sicherlich völlig danebenen Phrase "gelangt mehr oder
weniger Wàrme in den Kühlschrank" meine ich wohl letztendlich, ob der
Vorgang des Temperaturausgleichs mit der Umgebung vielleicht langsamer
oder schneller ablàuft, weil zumindest ein Teil des Mediums "Kühlschrank"
(nàmlich das Wasser) eine höhere Wàrmekapazitàt als die Kühlschrankluft
hat...

Vielleicht kann mir ja jemand gedanklich auch die Sprünge helfen (oder mir
'ne Kopfnuss verpassen, falls die Frage zu doof ist)...

Danke und Grüße
-stefan-
 

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#1 Helmut Wabnig
08/10/2008 - 18:26 | Warnen spam
On 8 Oct 2008 15:25:44 GMT, Stefan Palme
wrote:

Hallo,

vorweg: ich bin kein Physiker, das Thema interessiert mich insofern nur,
weil ich heute schon den ganzen Tag darüber nachdenken muss, ohne so recht
zu einer Lösung zu kommen...

Wir haben in der Firma einen kleinen Kühlschrank, der i.d.R. fast leer
ist. Seit einigen Wochen lagern jedoch mehrere große gefüllte
Wasserflaschen darin.

Der Kühlschrank ist so klein (bzw. die Flaschen so groß), dass sie einen
guten Teil der Füll-Kapazitàt des Kühlschranks beanspruchen (ich schàtze
zwischen 10 und 20 Prozent).

Nun habe ich mich gefragt: ist es vllt. sogar vorteilhaft, dieses viele
kalte Wasser im Kühlschrank zu haben? Konkret geht es um den Fall, wenn
jemand die Kühlschranktür öffnet. Dadurch kommt es ja wohl zum
Temperaturausgleich mit der Umgebung. Wenn der Temperatursensor des
Kühlschranks fein genug wàre und er immer SOFORT beginnen würde,
Abweichungen von der Zieltemperatur auszugleichen, müsste der Kühlschrank
also auch sofort anfangen, die "zu viele Wàrme" abzuführen.

Nun glaube ich, dass es prinzipiell egal ist, ob die zugeführte Wàrme in
der Kühlschrankluft oder im Wasser landet - letztendlich muss die ja
wieder abgeführt werden, und bei gleicher Wàrmemenge wird dafür auch
die gleiche Energie benötigt (oder ist das schon ein Trugschluss?)

Die eigentliche Frage für mich ist: gelangt evtl. WENIGER (oder gar MEHR?)
Wàrme in den Kühlschrank, wenn dort volle Wasserflaschen drin stehen?
Dann müsste ja auch weniger (oder mehr) Wàrme abgeführt werden... und
dann wàre mein Kühlschrank "energiesparend", wenn ich den nicht genutzten
Platz mit Wasserflachen füllte :-)

Mit der fachlich sicherlich völlig danebenen Phrase "gelangt mehr oder
weniger Wàrme in den Kühlschrank" meine ich wohl letztendlich, ob der
Vorgang des Temperaturausgleichs mit der Umgebung vielleicht langsamer
oder schneller ablàuft, weil zumindest ein Teil des Mediums "Kühlschrank"
(nàmlich das Wasser) eine höhere Wàrmekapazitàt als die Kühlschrankluft
hat...

Vielleicht kann mir ja jemand gedanklich auch die Sprünge helfen (oder mir
'ne Kopfnuss verpassen, falls die Frage zu doof ist)...

Danke und Grüße
-stefan-




Tu Wein in den Kühlschrank, Weißwein, der speichert am besten.

w.

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