Thinkpad: Monitorumschaltung nach Standby

09/02/2016 - 10:05 von Volker Gringmuth | Report spam
Lenovo Thinkpad T500
Grafik Intel GM45
Linux Mint Rosa (17.3)
KDE 4.13.2

Obwohl das System gut làuft, gibt es eine àrgerliche Kleinigkeit:

Versetze ich den Rechner in der Dockingstation (nur externer Monitor) in
Standby (Suspend-to-RAM), nehme ihn aus der Dockingstation, klappe ihn auf
und will weiterarbeiten, bleibt der interne Bildschirm schwarz. Abhilfe:
hart ausschalten und neu booten :-(

Entsprechend umgekehrt: Habe ich ihn aufgeklappt schlafengelegt, setze
ihn dann in die Dockingstation ein und wecke ihn wieder auf, bleibt der
externe Bildschirm schwarz.

Aus dem Standby wacht er also nur mit dem Monitor auf, in dem er auch
schlafen gelegt wurde, eine geànderte Konfiguration wird nicht erkannt.

Auch wenn ich (da wartet ja irnkwo ein Anmeldebildschirm) blind mein Paßwort
eingebe, àndert sich nichts.

Làßt sich das beheben? Kubuntu hat das immer hinbekommen, an der Hardware
dürfte es nicht liegen.


vG
 

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#1 Marcel Mueller
09/02/2016 - 13:57 | Warnen spam
On 09.02.16 10.05, Volker Gringmuth wrote:
Versetze ich den Rechner in der Dockingstation (nur externer Monitor) in
Standby (Suspend-to-RAM), nehme ihn aus der Dockingstation, klappe ihn auf
und will weiterarbeiten, bleibt der interne Bildschirm schwarz. Abhilfe:
hart ausschalten und neu booten :-(



Da gab es hier schon verschiedene Varianten. Bei meinem T61 damals
musste man einfach kurz einen externen Monitor an VGA dran hàngen, damit
man wieder zurückschalten konnte. Vorher hatte Fn+F7 keine Wirkung, da
es ja keine alternativen Monitore gab.
Naja, was heißt einfach; das kann schon recht làstig sein, wenn keiner
zur Hand ist. Die Lösung war dann ein nackter VGA-Stecker mit einem 75
Ohm Widerstand von Grün nach Masse. Mit irgendeinem Systemupdate war der
Fehler dann verschwunden.

Beim aktuellen L530 war es eine Zeit lang so, dass er, wenn man ihn in
der Dock aus dem Suspend to Disk eingeschaltet hat, sofort mit schwarzem
Schirm abgestürzt ist. Lösung, man musste ihn beim Einschalten aus der
Dock entfernen. Das ging glücklicherweise auch nach einem Absturz nebst
hartem Abschalten noch, da Windows offenbar noch nicht dazu gekommen
war, etwas auf die Platte zu schreiben. Das ist aber seit dem letzten
Lenovo Systemupdate behoben.

Entsprechend umgekehrt: Habe ich ihn aufgeklappt schlafengelegt, setze
ihn dann in die Dockingstation ein und wecke ihn wieder auf, bleibt der
externe Bildschirm schwarz.



Das hatte ich auch schon öfter. Hàngt etwas davon ab, ob davor noch ein
Beamer dran war, als er aus ging. Das làsst sich aber mit Fn+F7 beheben.

Aus dem Standby wacht er also nur mit dem Monitor auf, in dem er auch
schlafen gelegt wurde, eine geànderte Konfiguration wird nicht erkannt.



Ersteres ist erst mal logisch, denn Stand-By ist ja nichts anderes als
ein angehaltenes System, ggf. mit Snapshot auf der Platte (STD).
Allerdings sollte er danach die Verànderung wie gewohnt erkennen. Aber
da kann es natürlich Probleme bei der Initialisierungsreihenfolge geben.

Làßt sich das beheben? Kubuntu hat das immer hinbekommen, an der Hardware
dürfte es nicht liegen.



Das sind matschige Treiber bzw. ein matschiges BIOS. Evtl. hilft ein
BIOS Update. Hat bei mir zumindest geholfen. Jetzt frag mich nicht, wie
man das unter Linux auf die Büchse bekommt.


Marcel

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