Tide

09/02/2008 - 13:41 von Gerhard Kemme | Report spam
Guten Tag!




Periodisch wiederholt sich die Thematik "Ebbe & Flut" - hin und wieder
gibt es Neuigkeiten bzw. es wàre mal wieder ein Gedankenaustausch
interessant:




In diesem Beitrag sollen als Ursache von Ebbe und Flut die
ERANZIEHUNGSKRAFT und die FLIEHKRAFT der Erdrotation als wesentlich
angesehen werden. Da die Wasserteilchen schweben und somit frei
verschiebbar sind, kommt es zu der Frage, was sie daran hindert,
einfach geradlinig tangential in den Weltraum hinaus wegzufliegen. Es
muss exakt zwischen dem einzelnen Wassermolekül und einem größeren H2O-
Volumen unterschieden werden. Erst, wenn sich ein Wasservolumen als
Welle oder Dünung aus dem Gesamtvolumen heraus hebt, kommt es zu einer
Wirkung von Gravitationskràften der Erde, des Mondes, bzw. der
Fliehkraft des Erde-Mond-Systems, da jede Kraftwirkung bei Einbettung
zwischen anderen Wasserteilen durch Auftriebskràfte sich auf die
Gesamtheit bezieht. Somit kommt es dann nur bei den Wellen zum
Gleichgewicht von Erdanziehung und Fliehkraft per Erdrotation. Will
man nun begründen, wie es zu den Flutbergen auf mondzugewandten und
mondabgewandten Seite des Globus kommt, so gilt, dass nur an diesen
Stellen die Drehrichtung des Erde-Mond-Systems exakt in Richtung der
Erdrotation wirkt und somit die Umfangsgeschwindigkeit der hier
befindlichen Wasservolumen gesteigert wird. Nunmehr schiebt sich an
diesen Stellen die Dünung höher aus dem Meer heraus und schiebt sich
so gegen ein Küstenprofil. Selbst eine kleine Hebung der
Wasseroberflàche durch höhere Wellen wirkt sich aufgrund von Flàche
und Geschwindigkeit als Hebung des Wasserspiegels an der Küste aus.
Die Flutberge bilden sich nicht per "Strömung", sondern per
"Schiebung" - die dadurch zustande kommt, dass in der "Flutzone" das
Wasser aufgrund der Bewegung des E-M-Systems eine höhere tangentiale
Geschwindigkeit hat, die höhere Auftürmungen benötigt, um per
Erdanziehung in der Kreisbahn gehalten zu werden. Insgesamt ist somit
"Dünung" oder auch Wellengang erforderlich, um das Wasser in eine
Kreisbahn zu lenken, da erst dann die Gewichtskràfte sich begrenzend
auf die tangentiale Bewegung des Wassers auswirken.




Bildnerische Darstellung der Verhàltnisse bei Flut:
http://gkemme.beepworld.de/files/flut.jpg




MfG Gerhard Kemme
 

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#1 Carla Schneider
09/02/2008 - 14:31 | Warnen spam
Gerhard Kemme wrote:

Guten Tag!
>
Periodisch wiederholt sich die Thematik "Ebbe & Flut" - hin und wieder
gibt es Neuigkeiten bzw. es wàre mal wieder ein Gedankenaustausch
interessant:
>
In diesem Beitrag sollen als Ursache von Ebbe und Flut die
ERANZIEHUNGSKRAFT und die FLIEHKRAFT der Erdrotation als wesentlich
angesehen werden. Da die Wasserteilchen schweben und somit frei
verschiebbar sind, kommt es zu der Frage, was sie daran hindert,
einfach geradlinig tangential in den Weltraum hinaus wegzufliegen. Es
muss exakt zwischen dem einzelnen Wassermolekül und einem größeren H2O-
Volumen unterschieden werden. Erst, wenn sich ein Wasservolumen als
Welle oder Dünung aus dem Gesamtvolumen heraus hebt, kommt es zu einer
Wirkung von Gravitationskràften der Erde, des Mondes, bzw. der
Fliehkraft des Erde-Mond-Systems, da jede Kraftwirkung bei Einbettung
zwischen anderen Wasserteilen durch Auftriebskràfte sich auf die
Gesamtheit bezieht. Somit kommt es dann nur bei den Wellen zum
Gleichgewicht von Erdanziehung und Fliehkraft per Erdrotation. Will
man nun begründen, wie es zu den Flutbergen auf mondzugewandten und
mondabgewandten Seite des Globus kommt, so gilt, dass nur an diesen
Stellen die Drehrichtung des Erde-Mond-Systems exakt in Richtung der
Erdrotation wirkt und somit die Umfangsgeschwindigkeit der hier
befindlichen Wasservolumen gesteigert wird.



Wenn die Erde ueberhaupt nicht rotieren wuerde haette man doch
trotzdem Flutberge auf der dem Mond zu und abgewandten Seite der
Erde, die wuerden dann nur mit der Umlaufgeschwindigkeit des Mondes
um die Erde herumlaufen, man haette also 2 Mal im Monat Hoch-
und Niedrigwasser - oder etwa nicht ?
Die "Fliehkraft" die den Flutberg auf der Mondabgewandten Seite verursacht
kommt nicht von der Erdrotation, sondern von der Bewegung der Erde
um den Schwerpunkt des Erde Mond Systems, der nicht im Erdmittelpunkt
liegt.
Einfacher erklaeren kann man das wenn man mal den Mond vergisst
und sich ueberlegt wie die Sonne auf der Erde Gezeiten erzeugt.
Die Schwerkraft der Sonne und die Fliehkraft der Erde durch ihre Bahnbewegung
gleichen sich am Mittelpunkt der Erde exakt aus.
Befindet man sich auf der der Sonne zugewandten
Seite der Erde, ist man der Sonne naeher als der Erdmittelpunkt,
d.h. Fliehkraft und Anziehungskraft der Sonne gleichen sich nicht
sondern die Anziehungskraft der Sonne ist staerker.
Befindet man sich auf der abgewandten Seite,
ist man weiter entfernt von Sonne, als der Mittelpunkt der Erde,
die Kraefte gleichen sich auch nicht aus,
hier ist die Fliehkraft staerker. In beiden Faellen
gibt es also eine Kraft die von der Erde weg wirkt und die Schwerkraft
der Erde verringert - hier bilden sich die Flutberge.









http://www.geocities.com/carla_sch/index.html

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