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Time Machine: Drum prüfe, wer sich bindet

19/11/2007 - 16:53 von Frank Taddei | Report spam
Von ewig soll hier keine Rede sein!

Aber plumps, der erste komplette Restore schlug dann auch mal glatt
fehl. Die Wiederherstellung der Platte blieb in mehreren Versuchen
immer bei ca. 80% einfach und kommentarlos stehen. Über das Log konnte
man noch sehen, dass gerade versucht wurde, den User-Ordner
wiederherzustellen.

Tatsàchlich war es dann eine Datei aus meinem Home-Verzeichnis die sich
nicht wiederherstellen ließ. Auch der Finder verschluckte sich an der
Datei bei dem Versuch sie einfach vom Backvolume auf die Platte zu
kopieren. Die Kopieraktion hing und ließ sich auch nicht mehr abbrechen.

Unterschlagen will ich nicht, dass ein Check mit fsck_hfs nach
dem ersten Backup Probleme am Backup-Volume festgestellt hat, diese aber
anstandslos repariert hatte, wenn man dem Programm glaubt. Welche Art
die Probleme waren, hatte ich mir leider nicht gemerkt. Im Original ist die
Datei übrigens in Ordnung, wie auch auch das Dateisystem der internen
Platte.

Nicht gerade Vertrauenserweckend, aber shit happens - Zweiter Veruch und
eine andere Baustelle:

Backup-Volume platt gemacht und noch mal das ganze inkl. kompletten
Restore auf eine externe Platte. Kurz getestet und soweit erstmal Prima!

Also wieder von der Internen gestartet, um erst mal weiter fleißig
sichern zu lassen. Auch um weiter zu testen, ob ich mein àtzend zu
bedienendes und hàßliches, aber einfach zuverlàssiges Retrospect in die
Ecke stellen kann.
Aber siehe da, mit dem nàchste Snaphot versucht Time Machine mein
ganzes Startvolume zu sichern, nicht incremetal sondern komplett.

Das hab ich jetzt zweimal komplett durch! Jedesmal wenn ich einen
kompletten Restore auf eine externe Platte zum testen machte, sichert
Time Machine im nàchsten Snapshot das interne Startvolume komplett neu.
Wohlgemerkt, der Restore lief nicht auf die zu sichernde Platte, sondern
auf eine zusàtzliche Externe.

Irgendetwas scheint sich nach einem "Disaster Recovery" auf dem
Backupvolume zu verewigen, dass Time Machine meint, noch mal von vorne
anfangen zu müssen und in diesem Fall völlig ohne Grund.

Ist dem so? Hat das schon jemand nachvollzogen und kennt den tieferen
Sinn?

Getestet mit 10.5.1


Frank
 

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#1 Klaus-Peter Friedl
19/11/2007 - 19:56 | Warnen spam
Frank Taddei schrieb:

Aber plumps, der erste komplette Restore schlug dann auch mal glatt
fehl. Die Wiederherstellung der Platte blieb in mehreren Versuchen
immer bei ca. 80% einfach und kommentarlos stehen.

Nicht gerade Vertrauenserweckend, aber shit happens

Backup-Volume platt gemacht und noch mal das ganze inkl. kompletten
Restore auf eine externe Platte. Kurz getestet und soweit erstmal Prima!



Weiter hinten hab ich ein àhnliches Erlebnis geschildert.


Nachtrag dazu:
Wie geschildert hab ich die Backup Platte ebenfalls platt gemacht.
Beim neuerlichen ersten Backup mit Time Machine - dummerweise hatte ich
da auch schon alle anderen Daten (wie z.B. 12 GB iTunes-Music) bereits
wieder drauf - ca. 85 GB insgesamt, hat das Ding dann die ganze Nacht
gerödelt.

Am Montag Morgen war die Firewire-HD (Seagate Barracuda 7200.10 320GB
SATA II ST303204N1D1AS-RK) mechanisch im Allerwertesten.

Time Machine hat's in sich.

:: kpf

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