Tintendrucker mit großen Tintentanks, möglichst auch A3

17/06/2011 - 20:25 von Matthias Wendt | Report spam
Hallo,
im Büro haben wir ein erhebliches Aufkommen an Farbdrucken oft auch
auf Photopapier bis Größe A3. Benutzt werden ein Canon IP-4000 (Gott
hab ihn selig) und ein umgebauter IX-4000, der Fremdtinte klaglos
schluckt, allerdiŽngs manuell gewartet werden muß. Die
Verbrauchspreise sind dank Billigsttinte überaus angenehm. Unangenehm
aber ist, das man stàndig die Patronen wechseln muß.
Gerade heute erst wieder erlebt, keine 200 A4-Seiten gedruckt und bis
auf Photoschwarz alle Patronen des IP-4000 gewechselt. Das nervt, noch
mehr bei den A3-Ausdrucken.
Drum: Was gibts eigentlich an Tintendruckern mit Patronen jenseits von
20ml-Fassungsvermögen?
Und, taugen diese Bastelsysteme mit Schlauchkanistern irgendwas?
Danke und Gruß
Matthias
 

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#1 Christoph Müller
17/06/2011 - 20:47 | Warnen spam
Was du suchst, findest du unter CISS oder Dauerdrucksysteme.
Ein paar Bezugsadressen:
http://druckeronkel.de/
http://www.druck-medientechnik.com/
http://www.officeagent.de/

Das ist wesentlich weniger Sauerei als Patronen nachzufüllen, spart
enorm viel Müll (gegenüber Kaufpatronen) und man sieht schon Wochen im
Voraus, wann wieder nachgefüllt werden muss. Habe die allerbesten
Erfahrungen mit einem HP Photosmart C7280 gemacht. Ersparnis im ersten
Halbjahr: Ca. 800,- Euro gegenüber Originalpatronen. Selbst wenn die
Garantie damit futsch sein sollte, lohnt sich das allemal.

Bubblejets (HP, Canon, ...) haben allerdings ein Problem: Sie müssen die
Tinte kochen, was leicht zu Rückstànden führt. So wie sich im
Wasserkessel allmàhlich Kalkstein ansetzt, setzen sich Crackreste der
Farbstoffe an, die das System irgendwann mal verstopfen. Besonders
empfindlich ist die Farbe Rot, weil deren Moleküle die größten sind und
entsprechend schnell kaputt gehen. Die Flàchenleistung der Heizungen ist
immerhin rund doppelt so hoch wie auf der Sonnenoberflàche.

Epson und Brother verwenden Piezo. Da wird die Tinte rein mechanisch
durch die Düsen gedrückt, so dass an deren Tinte wesentlich geringere
Ansprüche gestellt werden können. Die Druckköpfe sind entsprechend
langlebiger. Aktuell habe ich einen solchen im Test. Sieht gut aus.
Allerdings macht es Epson einen schwer, die Schlàuche richtig zu
verlegen. Man muss da fiese Dinge einfach wegknipsen, die die Schlàuche
sonst einfach abklemmen würden. Man kennt die Tricks der Kundschaft,
möchte sie aber trotzdem zur Beute haben...

Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de

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