Tip des Tages

05/05/2009 - 15:07 von David Kastrup | Report spam
Wenn man ein Weidezaungeràt repariert, lohnt es sich, vor Beginn der
eigentlichen Arbeit den Arbeitskondensator mal kurzzuschließen.

Hinterher ist man immer klüger. Die Pferde ja auch.

Die Reparatur selbst war einfach: ein Lötpunkt war vollkommen
weggebrannt, da hat man dann einfach ein Kabel zwischen die
Anschlußstellen gesetzt.

Gewàhrleistung war wohl vorbei. Eigentlich wàre die dafür vermutlich
verantwortliche kalte Lötstelle wohl ein verdeckter vorexistierender
Mangel, den man bei passendem Gutachten auch hàtte reklamieren können.

Aber war ja nicht aufwendig. Und lehrreich.

David Kastrup
 

Lesen sie die antworten

#1 Robert Obermayer
05/05/2009 - 15:52 | Warnen spam
David Kastrup schrieb:
Wenn man ein Weidezaungeràt repariert, lohnt es sich, vor Beginn der
eigentlichen Arbeit den Arbeitskondensator mal kurzzuschließen.

Hinterher ist man immer klüger. Die Pferde ja auch.



Weniger kurzschließen als mittels eines Widerstandes entladen.
Das lernt man spàtestens, wenn man ein größeres Blitzgeràt reapriert und
zum Entladen das "übliche" Stück Draht zwischen 2 gut isolierten
Messspitzen benutzt...

Ich wusste jedenfalls bis dahin nicht, dass man eine Stahl-Spitze
unlösbar mit einem Kupfer-Kabelschuh verschweißen kann, aber es geht,
und làsst sich nur mittels Sàge und Feile wieder entfernen.

Seitdem verwende ich doch lieber einen Widerstand (z.b. 7,5kOhm/ 1kW)
und ein geeignetes Messgeràt zur Anzeige der Spannungsfreiheit, bevor
dann geerdet und kurzgeschlossen wird, schont den Kondensator, die
Nerven und die der in der Nàhe arbeitenden Personen.

Gruss, Robert

Ähnliche fragen