Tip Museum Dresden: Chipherstellung

12/02/2012 - 20:35 von Olaf Schultz | Report spam
Moin moin,

nur so am Rande...in den ,,Technischen Sammlungen'' in Dresden ist
gerade eine kleine Sonderausstellung zur Chipherstellung mit einigen
netten Original-Dokumenbten (Briefverkehr, Masken) und einigen
Videos mit historischem Charakter (1M-Bit-Chip, Reverse Engineering???)...

Viele Grüße,

Olaf
 

Lesen sie die antworten

#1 j
12/02/2012 - 21:59 | Warnen spam
Olaf Schultz schrieb:

nur so am Rande...in den ,,Technischen Sammlungen'' in Dresden ist
gerade eine kleine Sonderausstellung zur Chipherstellung



Da hàtteste bei mir mal auf'n Tee vorbeischauen können. ;-) Ich
wohne nur 1,5 km entfernt. Hab's aber in die Sonderausstellung
bislang auch noch nicht geschafft.

mit einigen
netten Original-Dokumenbten (Briefverkehr, Masken) und einigen
Videos mit historischem Charakter (1M-Bit-Chip, Reverse Engineering???)...



An einem Speicher gibt's nicht viel zu "reverse engineeren". Die
Schaltung ist praktisch klar, das Problem beim Speicher ist die
Beherrschung der Technologie. Das kann man nicht einfach von einem
existierenden Chip "kopieren", da muss man durch.

Prof. Junghans (seinerzeitiger Chef des ZMD) hatte mal dem MDR ein
Interview gegeben. Ja, natürlich haben sie auch einen Toshiba-IC als
Vorbild gehabt, gegen den sie das dann alles auch gegengetestet haben,
und selbstverstàndlich haben sie sich den auch unterm Mikroskop
angesehen.

Kuriosum dabei: der 1-Mbit-dRAM war am Ende eher funktionsfàhig als
der 256-kbit-dRAM, der immer wieder über irgendwelche Schwierigkeiten
gestolpert war.

(Was wirklich reverse engineert worden war sind CPUs. Prominentestes
Beispiel dabei war die VAX-CPU.)
cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL

http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE
Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)

Ähnliche fragen